IEEE802.11b

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19:00 - 02/04/2003 von Arno Kral

Dieser WLAN-Standard mit der höchsten Marktdurchdringung wird fälschlicherweise gerne mit unter dem Label "Wi-Fi" (Wireless Fidelity) vermarktet. Dabei handelt es sich de facto um ein Warenzeichen, das der Verbreitung der WLAN-Geräte deshalb sehr förderlich ist, weil dieses von der Wireless LAN Alliance (WLANA) vergebene Gütesiegel eine weit reichende Interoperabilität der Geräte über Herstellergrenzen hinweg garantiert.

Technisch gesehen sind für IEEE802.11b-Geräte im 2,4-GHz-ISM-Frequenzband 14 Kanäle mit einer Kanalbreite von je 22 MHz definiert, von denen die ETSI für die Nutzung in Deutschland 13 freigegeben hat. In den USA und in Kanada können 11 Kanäle verwendet werden, in Frankreich dagegen nur 4 (siehe IEEE802.11d).


Kanalaufteilung im 2,4 GHz-Band für IEEE802.11b: Die 14 Kanäle überlappen sich so stark, dass lediglich die Kanäle mit den Nummern 1, 6 und 11 respektive 2, 7 und 12 oder 3, 8 und 13 gleichzeitig interferenzfrei am gleichen Ort nutzbar sind (Quelle: KP-Engineering).

IEEE802.11b offeriert eine Bruttodurchsatzrate auf der Luftschnittstelle von 11 MBit/s und arbeitet im 2,4-GHz-ISM-Band. IEEE802.11b verzichtet bei den schnellen Übertragungsmodi mit 5,5 respektive 11 MBit/s ganz auf FHSS, bleibt aber in den langsamen Modi mit 1 und 2 MBit/s abwärtskompatibel zu FHSS. IEEE802.11b arbeitet also

im lizenzfreien 2,4-GHz-ISM-Band und schraubt mit DSSS sowie Complementary Code Keying (CCK) plus DQPSK die Bruttoübertragungsrate auf 11 MBit/s.
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