Der von Cisco als "World Mode" bezeichnete IEEE-Standard dient in erster Linie der Harmonisierung von Access Points, um ihnen die weltweit höchst unterschiedlichen Regularien für die Nutzung der knappen Ressource Frequenz sowie die daran geknüpften jeweils spezifischen Sendeleistungen bei zu bringen. Ziel des 11d-Stadnards es, für die verschiedenen Länder der Welt die gleichen Access Points einzusetzen, und die landesspezifischen unterschiedliche Regularien lediglich Software-seitig durch schlichte Eingabe des jeweiligen Betriebsstandortes den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.
Für die Mobile Stations ändert sich indes nichts, denn im Infrastruktur-Modus teilen die Access Points den angeschlossenen Mobile Stations unter anderem die Parameter für den Kanal und die Sendeleistung mit, mit denen die Kommunikation mit dem Access Point abgewickelt werden. IEEE802.11d soll also ein nahtloses Roaming der Clients zwischen den WLANs in verschiedenen geographischen Regionen mit der gleichen drahtlosen Client-Hardware garantieren.
Der "Trick", dar dabei zum Einsatz kommt, ist relativ einfach: Im Access Point sind alle länderspezifischen Parameter, also insbesondere die frei gegebenen Funkkanäle, abgelegt. Es genügt dann, dem Access Point beim Setup (also per Software) mitzuteilen, in welchem Land er aufgestellt ist, und er bietet den Mobile Clients nur noch die lokal zulässigen Betriebsparameter an.

