Es gibt sie noch, auch wenn ihre Zahl leider sinkt. Ihr Überleben haben sich diese Unternehmen in der Vergangenheit in aller Regel durch Fachkenntnis gesichert. Wer also das Glück hat und in einem solchen Laden, den es schon seit einigen Jahren gibt, einkaufen kann, der sollte das tun, denn hier ist in aller Regel der beste Support zu erwarten. Allerdings sei vor Neulingen und Wohnzimmerhändlern gewarnt. Diese sterben in der Regel schneller als sie entstanden sind. Außerdem wird in der heutigen Zeit kaum ein echter Profi das Risiko eingehen und einen All-Round Computer-Laden eröffnen. Die Margen sind zu gering um eine Startfinanzierung zu rechtfertigen.
Systemhäuser
An dieser Stelle sind dann auch noch die Systemhäuser zu nennen. Sie sind ein Zwitter zwischen Unternehmen, die auf den privaten und auf den professionellen Endanwender ausgerichtet sind. Kleinere Unternehmen, die kein Budget in Millionen Höhe haben, werden hier einkaufen. Als Endanwender ist man hier aber trotzdem nicht unbedingt beliebt. Die Mitarbeiter haben zwar Ahnung, wollen diese aber möglichst in lohnenden Projekten einsetzen. Ein Endanwender, der "NUR" 500 DM für eine neue Festplatte ausgeben will, macht mehr Arbeit als Gewinn.
Was die Leute in diesen Unternehmen aber auf jeden Fall können, ist komplexe Systeme überblicken. Sie müssen All-Round Fähigkeiten haben und auch die Fragen eines Profis beantworten können. Größere Firmen leisten sich an dieser Stelle gerne Spezialisten für entsprechende Untertehmen. So kann sich jeder Einzelne besser hinter seinem Kollegen verstecken.
