Handys sollen künftig als Barcode-Leser eingesetzt werden

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07:40 - 28. Februar 2007 von Uwe Kauss

Die Großen der Mobilfunkbranche beraten derzeit, wie Handys zu mobilen Barcodelesern umgerüstet werden könnten.

Den Anstoß zu dem Treffen in London gaben Hewlett-Packard und der Werbekonzern Publicis, berichtet die Financial Times. Ziel sei es, künftig Strichcodes beispielsweise auf Werbeplakaten oder Verpackungen anbringen zu können. Besitzer von Mobiltelefonen könnten diese mit der eingebauten Handykamera abfotografieren.

Das Handy liest die im Code enthaltenen Informationen und zeigt sie an. Dabei könne es sich um Werbebotschaften, ausführliche Informationen zur Ware, Hinweise auf Sonderangebote oder Gutscheine handeln.

Für die Werbeindustrie interessant seien vor allem 2D-Codes. Sie bestehen aus unterschiedlich geformten Flächen und enthalten mehr Informationen auf kleinerem Raum als übliche Code-Varianten. In einem 2D-Code könnten auf zehn Quadratzentimetern mehrere tausend Zeichen untergebracht werden.

In Japan und Südkorea seien 2D-Codes schon verbreitet und sind von den Nutzern akzeptiert. Ein weltweiter Standardstrichcode, der von jeder Handy-Kamera gelesen werden könnte, fehlt allerdings noch. Um einen Standard zu diskutieren, treffen sich Mobiltelefonhersteller wie Nokia, Ericsson, Vodafone und die Deutsche Telekom mit den Initiatoren.

Der in Deutschland übliche EAN-13-Barcode beispielweise enthält 13 Zahlen. Die Menge der enthaltenen Daten sei nur durch den Platz begrenzt, den der Strichcode einnimmt und der Scanner auslesen kann.

Quelle: Tom's Hardware

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