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Hausgemacht: Microsoft schießt eigene Server ab

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17:32 - 25. Januar 2001 von Florian Schmidt

Der gestrige Totalausfall der Microsoft Nameserver geht vermutlich auf das Konto von hauseigenen Technikern des Softwaregiganten. Zunächst war darüber spekuliert worden, ob Microsoft das Opfer eines DoS-Angriffs geworden ist. Laut Unternehmenssprecher Adam Sohn, wurde jedoch ein Router falsch konfiguriert. Der Fehler sei weder auf ein Microsoft-Produkt noch auf einen Angriff von außen zurückzuführen. Insgesamt waren die Web-Seiten Microsoft.com, MSN.com, WindowsMedia.com, Encarta.com, Carpoint.com und Expedia.com fast 24 Stunden nicht zu erreichen. Unabhängig von den internen Problemen, wurde gestern die neuseeländische Website des Softwaregiganten geknackt. Die Hacker hinterließen in englischen Slang die Nachricht: "security wuz broke'n" (Sicherheitsvorkehrungen wurden durchbrochen). Mit dem Hack erhöht sich die Anzahl der geknackten Microsoft-Seiten auf sechs. Zuvor gab es unter anderem Überfälle auf Webseiten in Slowenien und Brasilien. Für den Hackereinbruch wird die Gruppe "Prime Suspectz" (Hauptverdächtige) verantwortlich gemacht.

Quelle: Tom's Hardware

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