Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Video-Camcorders
Alle Video-Camcorders Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

02:27 - 29/01/2007 von Driss Abdi

Ebenfalls erwähnenswert ist, dass Sony eine Version des Geräts mit DVD-Brenner auf den Markt bringt. Die HDR-UX1E verfügt ansonsten über die gleichen Eigenschaften. Aber eine solche Speichermöglichkeit ist im Moment nicht besonders interessant, da eine 8 cm große DVD+R nicht mehr als 27 Minuten HD-Video speichern kann, während die Festplatte der SR1E vier Stunden in besserer Qualität speichert. Und das auch nur bei einer Double-Layer-DVD, die schwerer aufzutreiben und zudem noch teurer ist. So werden sich die 100 Euro Preisaufschlag für die SR1E schnell bezahlt machen. Zudem erscheint die Ausführung mit DVD-Brenner im Moment wenig vernünftig. Denn das Hauptinteresse dieser Speichermöglichkeit läge darin, sein Video filmen und dann direkt auf jedem DVD-Player abspielen zu können. Doch im Moment existiert noch kein Player, der mit AVC-HD kompatibel ist, auch wenn die Blu-Ray-Player dies früher oder später sein sollen. Außerdem muss die DVD abgeschlossen sein, damit man sie auf dem Computer lesen kann, auch dann, wenn sie noch nicht voll ist. Nicht nur, dass dieser Arbeitsschritt einige Minuten in Anspruch nimmt, während denen die Kamera nicht benutzt werden kann, man kann auf der DVD auch nichts mehr aufzeichnen. Jeder muss selbst entscheiden, ob sich das rentiert - verglichen mit dem wesentlich praktischeren Modell mit Festplatte.

In der Praxis

Die mit der SR1E aufgenommenen Videos sind von ausgezeichneter Qualität was Schärfe und Farben angeht. Allerdings erkennt man bei genauerem Hinsehen einige Unterschiede zum HDV. Bei Kamerafahrten sind gelegentlich Kompressions-Artefakte sichtbar und in den dunklen Bereichen ist ein leichtes Rauschen zu bemerken. Der Codec sorgt für eine große Platzersparnis, aber die Kompression macht sich stärker bemerkbar als in HDV. Ansonsten entsprechen die Ergebnisse den anderen Kameramodellen des Herstellers: Die Empfindlichkeit ist etwas schwach, die Fokussierung schnell und der digitale Bildstabilisator in Ordnung, aber auch nicht mehr.

Wir wollen nicht noch einmal auf den praktischen Nutzen einer Festplatte zurückkommen, aber man muss doch anerkennen, dass die SR1E sich dank des Touchscreen sehr angenehm bedienen lässt.

Die Fotos sind korrekt belichtet und das, dank eines leistungsstarken Blitzes, auch im Dunkeln. Die Farben werden gut wiedergegeben, aber es zeigt sich ein leichter Mangel an Schärfe. Doch es reicht im Großen und Ganzen aus, um gute Abzüge in der Größe von 10 x 15 cm zu erstellen.

Zusammenfassung

Die HDR-SR1E ist die erste HD-Videokamera mit Festplatte. Die komfortable Anwendung ist einzigartig, und die 30 GB große Festplatte bietet Platz für vier Stunden Film. Die Bildqualität ist sehr gut, aber im Vergleich zum HDV etwas schwächer, was an der zu starken Komprimierung zugunsten größtmöglicher Platzersparnis liegt. Die HDR-UX1E stimmt in allen Punkten mit ihr überein. Nur besitzt sie anstelle der Festplatte einen DVD-Brenner. Leider lassen die kompatiblen DVD-Player noch auf sich warten, und auf einer DVD kann nicht mehr als 27 Minuten Film abgespeichert werden. Letztlich wäre es wohl vernünftiger, 100 Euro mehr für das Modell mit Festplatte zu investieren.

Mehr zum Thema

Sony HDR-HC1: HD-Videokamera im Dauertest
Die kleinste HD-Videokamera von Sony kostet 1500 Euro. THG testete die Praxis und das Zusammenspiel mit Adobe Premiere Pro 2.0 sowie Pinnacle Studio 10.5. Zum Download: HD-Videos mit 1080er Auflösung.

Videoprojektoren für HDTV: 9 Geräte bis 2700 Euro
Mit dem Logo "HD-ready" wird momentan vieles beworben. Ob diese Beamer wirklich die Formate 720p und 1080i beherrschen, zeigt diese umfangreiche Kaufberatung.

5x mehr Auflösung: HDTV-Tuner-Karte für den PC
KNC One liefert weltweit die erste TV-Tuner-Karte für Satellitenempfang, die hoch auflösendes Fernsehen mit 1920 x 1080 Pixeln Auflösung darstellen kann. Sie nutzt den verbesserten Übertragungsstandard DVB-S2 und den Video-Codec H.264 (MPEG-4 AVC). THG liefert erste Impressionen aus dem HD-Satellitenprogramm.

20" Monitore mit Breitbild: Erweitern Sie Ihren Horizont
Sechs LCD-Flachbildschirme mit 20 Zoll Bilddiagonale und einer HDTV-tauglichen Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten stellen sich den prüfenden Augen der THG-Testingenieure.




Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen