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Heimische Sendeanstalt: Multimedia Network Player
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Brücken zwischen den Welten
- 2 – Wege zum Content
- 3 – Wege zum Content, Forts.
- 4 – Der PC als Medien-Server
- 5 – Pinnacle Showcenter
- 6 – Wireless Network Media Receiver

Der gemeine PC hat sich in den letzten 10 Jahren zur ultimativen Multimedia-Maschine entwickelt und ist nicht nur erste Wahl bei der Produktion von audiovisuellen Inhalten sondern mittlerweile bei der Wiedergabe von Musik und Film so manchem Standalone-Playern überlegen. Insbesondere die Flexibilität und Offenheit für neue Formate und Codecs machen den Computer zu einer zukunftssicheren und leistungsfähigen Medienplattform. Hinzu kommen die Möglichkeit, Musik und Videos in großen Mengen auf einem Rechnersystem, ob lokal oder im Netz, archivieren zu können und in kürzester Zeit abrufbar zu machen, und die parallele Nutzung als Arbeitsmaschine, Kommunikationszentrale und Spiele-"Konsole".
Wohnzimmertauglichkeit konnte PCs jedoch bis dato nicht attestiert werden - zu laut, zu umständliche Bedienung. Immer größere Prozessoren und Netzteile, mit einem schier unersättlichen Leistungshunger und entsprechender Wärmeverlustleistung wirkten zudem noch kontraproduktiv auf den Wunsch nach der ultimativen Multimedia-Zentrale fürs Wohnzimmer. Trotzdem ist seit der CeBIT 2003 ein Trend sichtbar, der auf IFA 2003 fortgesetzt wurde und für den immer mehr Produkten verfügbar werden: Abspielgeräte im Hi-Fi-Design und mit Unterhaltungselektronik ähnlicher Bedienung zur Wiedergabe PC typischer Inhalte an heimischen Fernseher und Stereoanlage. Drei Ziele werden dabei maßgeblich verfolgt:
Medien (Musik, Film, Fotos, Dokumente) überall im Wohnraum verfügbar machen PC-typische Inhalte auf Standard-Unterhaltungsgeräten wiedergeben Einfaches hinzufügen neuer Inhalte (Aufnahmen) zum vorhandenen ArchivProdukte wie Pinnacles Showcenter, Philips Streamium SL300/400, Hauppuages MVP oder Microsoft Windows Media Center Edition basierten PCs bieten bereits einige dieser Möglichkeiten. Doch inwiefern erfüllen sie die Erwartung und Wünsche der Anwender? Welche Formate spielen Sie ab? Für wen kommt welche Lösung in Frage?
