PWM: Integrierte Lüftersteuerung

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19:00 - 27/10/2004 von Daniel Schuhmann

Da die Prozessoren immer höher getaktet werden und damit mehr Leistung benötigen, steigt gleichzeitig der Aufwand, die CPUs zu kühlen. Bei konventionellen Luftkühlern hat das eine Erhöhung des Lärmpegels zur Folge. Intel hat deshalb bei der Spezifikation der LGA775-Systeme eine Möglichkeit geschaffen, die Systeme bei typischer Prozessorbelastung leiser zu machen.

Für die Nutzung des von Intel "Acoustic Fan Speed Control" genannten Features muss das Motherboard darauf ausgelegt sein und über einen Controller mit Pulsweitenmodulation (PWM) verfügen. Für den Anwender sichtbar ist nur der neue vierpolige Lüfteranschluss des Motherboards. Der Prozessorkühler muss nicht zwingend über eine Thermodiode verfügen, Intel empfiehlt dies jedoch im Thermal Design Guide. Intels Referenzkühler verfügt über eine solche Diode.

Mit Hilfe dieser Technologie lassen sich die Lüfterdrehzahlen zwischen zwei Arbeitspunkten stufenlos regeln. Mit welchen Geschwindigkeiten die Lüfter laufen sollen, kann der Anwender je nach Motherboard-Typ im Bios einstellen. Typische Werte sind 30% im minimalen Arbeitspunkt und 100% bei maximaler Belastung. Es ist jedoch auch möglich, den Lüfter bei geringer Belastung vollständig auszuschalten.

Die Grafik verdeutlicht den Regelbereich des Kühlers

Eine beispielhafte Implementierung aus Intels Thermal Design Guide
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