High-End für Power-Gamer: 11 GeForce4-Grafikkarten im Vergleich

19:00 - 29/05/2002 von Lars Weinand

Kein anderer Bereich im PC-Sektor ist derart schnelllebig wie der Markt der Grafikkarten, zumindest gilt das für High-End-Produkte. Mit den Radeon-8500-Modellen konnte ATI letzten Herbst sehr dicht an die GeForce3-Ti-Serie von NVIDIA herankommen und in einigen Anwendungen sogar übertrumpfen. Mit den neuen GeForce4-Ti-Karten hat sich NVIDIA wieder ein deutliches Stück abgesetzt. GeForce4-Ti-Karten brauchen derzeit nur die eigene Konkurrenz zu fürchten.

Wichtig ist an dieser Stelle erneut der Hinweis auf die GeForce4-MX-Variante, eine billige "Budget"-Version, die außer des Namens und der hinten angestellten Zahl 4 nichts mit den Ti-Boards zu tun hat und sowie technisch als auch performanceseitig noch unterhalb der GeForce3-Serie angesiedelt ist. Auf Pixel- und Vertex-Shader verzichtet NVIDIA hier völlig. Die MX-Serie ist vielmehr ein modernisierter GeForce2-Chip, der mit neuem Speicherinterface und Hardware AntiAliasing sowie zweitem RAMDAC versehen ist.

Erste GeForce4-Ti-Karten haben wir bereits vor einigen Wochen getestet (Die Große kleine kommt: Nvidia GeForce4 Ti4200 ). Besitzer älterer Grafikkarten sollten einen Blick in die VGA-Charts (VGA Charts 2002: 30 Grafikchips im Leistungsvergleich ) werfen, um Vergleichsmöglichkeiten zu erhalten.

Die 3D-Features, sowie die Unterschiede zum Vorgänger GeForce3 haben wir bereits sehr ausführlich behandelt. Siehe dazu Sneak Preview: Erste Grafikkarten mit GeForce4 Ti 4600 Chip in Sicht .

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