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Hitachi und Seagate: Notebook- Festplatten mit 7200 UPM

18:00 - 03/12/2005 von Patrick Schmid

Es ist die übliche Praxis auf dem Festplattenmarkt, beinahe jede Modellserie mindestens einmal im Jahr zu ersetzen. Wenn die Aufzeichnungsdichte von Festplatten zunimmt und neue Kapazitätswerte erreicht werden, ist auch Platz für Leistungsverbesserungen. Im Desktopbereich ist Seagate bereits mit der neunten Festplattengeneration mit 7.200 U/min. auf dem Markt vertreten und andere Hersteller können in dieser Hinsicht ähnliche Zahlen vorweisen. Aus der Arena der Notebookfestplatten gibt es allerdings nur ungewöhnlich langsame Fortschritte zu vermelden.

2003 war Hitachi der erste Festplattenhersteller, der ein Notebook mit 2,5-Zoll-Festplatte und 7.200-U/min. auf den Markt gebracht hat. Seit damals hat sich nichts verändert - es gibt weder vergleichbare Angebote von Hitachi noch von einem anderen Mitbewerber. In der Zwischenzeit wurden mehr Modelle mit 5.400 U/min. gefertigt und zwar sowohl von traditionellen Herstellern für Notebookfestplatten wie Hitachi, Samsung und Toshiba, als auch von anderen Herstellern, die auf diesen Zug aufgesprungen sind, etwa Seagate und Western Digital. Seit 2 Jahren wartet der Markt nun schon auf neue Festplatten mit 7.200 U/min.

Während die meisten Benutzer beim Kauf eines Notebooks oder einer Notebookfestplatte in erster Linie Wert auf Kapazität legen, hat die Geschwindigkeit einer Festplatte einen beachtlichen Einfluss auf die Festplattenleistung und somit insgesamt auch auf die Notebookperformance. Hauptgrund dafür ist die Tatsache, dass die Festplatte mit Abstand die langsamste Komponente in einem Computersystem ist und somit alle Performancesteigerungen auf Festplattenebene spürbare Auswirkungen nach sich ziehen.

Während Hitachi bereits seine zweite Festplattengeneration im Angebot hat, ist Seagate ein absoluter Neuling auf dem Gebiet Festplatten für Hochleistungsnotebooks und das Unternehmen hat uns sowohl die UltraATA/100- als auch die Serial ATA-Version zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Beide Versionen können zwar nicht mit der Datentransfergeschwindigkeit der neuen Hitachi-Festplatte mithalten, die neuen Momentus-Rennmaschinen bieten aber eine bessere I/O-Performance.

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