Standesgemäß, wie es sich für einen neuen Chipsatz gehört, beinhaltet er das schnellste Festplatten-Interface nach UltraATA/133. Lediglich Maxtor hat für diesen neuen Standard bereits Festplatten im Programm; wir erwarten jedoch, dass Seagate und Western Digital überhaupt keine Laufwerke für UltraATA/133 verkaufen werden.
Der Grund dafür ist recht einfach: Ein großer Teil der Hersteller einschließlich Intel haben sich gegen UltraATA/133 entschieden. Das ist keine Blockadehaltung, sondern soll die Einführung des lang ersehnten Nachfolgestandards Serial-ATA beschleunigen. Erste Controller sind bereits bei uns eingetroffen, nur die Laufwerke lassen noch ein paar Wochen auf sich warten. Serial-ATA verspricht Bandbreiten von bis zu 150 MB/s - auch wenn das heutige Laufwerke noch nicht einmal zur Hälfte ausreizen können - sowie die Ablösung der unpraktischen und anfälligen Flachbandkabel.
Wie der Name schon sagt soll Serial-ATA nicht mehr parallel arbeiten; es kommt daher mit einer Handvoll Adern aus. Darüber hinaus ist die Anfälligkeit gegenüber elektrischer Störungen weit geringer. Ohne die Flachbandkabel ist es außerdem einfacher, eine ausreichende Luftzirkulation im Gehäuse sicherzustellen.
Auch wenn UltraATA/133 auf absehbare Zeit vollkommen ausreichen wird, stellt sich uns die Frage, warum NVIDIA bei aller offensichtlichen Perfektion nicht auch gleich Serial-ATA mit in den Chipsatz integriert hat.
