- Thinkpad mit Breitbildmonitor: Lenovo Z60m
- CeBIT 2006: Mobile Computing
- Klein, aber oho: Toshiba Libretto U100-S213
- THG entdeckt Notebook-Fehler: Microsoft bringt Patch
- Fujitsu P1510: Notebook und Tablet PC
- LG LW60 Express: Multimedia Notebook für Businessanwender?
- HP Pavilion dv8075: AMD-Notebook mit 17 Zoll
- Dell Latitude X1: Ultraportabel und doch mobil?
- Stresstest AMD Turion vs. Intel Centrino
- Fujitsu Siemens P1510: Leichtestes Convertible Notebook der Welt
Workstation zum Mitnehmen: HP Compaq nw8240
Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: hp, compaq, nw8240, workstation, notebook, opengl
1 - Mobile Workstation: HP Compaq nw8240

HPs mobile Workstation nw8240 ist ausdauernd, kompakt und für den Einsatz im professionellen OpenGL-Grafikbereich konzipiert. Dieser Test zeigt, was man für 2500 € erwarten kann.
Ob Sie nun (angehender) Architekt sind oder eine Karriere als Konstrukteur im Automobilbau planen. Eine mobile Workstation erleichtert die Arbeit ungemein und macht sie dabei mobil. Der eine oder andere wird jetzt fragen: "Wieso soll ich den relativ viel Geld für eine mobile Workstation ausgeben, ein Businessnotebook mit schnellem Grafikchip tut es doch auch". Nun im Prinzip haben diese "Kritiker" (zumindest teilweise) Recht.
Setzt man aber eine mobile Workstation ein, kann man sicher sein dass gängige CAD- und DCC-Anwendungen stabil damit laufen. Denn eine "teure" Workstation ist für eine Vielzahl gängiger CAD- und DCC-Applikationen zertifiziert und auch der Support ist professionell, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt. Deshalb beschwert sich in der Regel auch keiner über die hohen Anschaffungskosten. Schließlich sollen mit derartigen Geräten Werte geschöpft werden und da spielen Investitionskosten in Hardware eher eine untergeordnete Rolle, amortisieren sich diese ja schon nach relativ kurzer Zeit.
Außerdem ist der Grafikprozessor einer Workstation, auch wenn er sich rein hardwaremäßig nicht von einer "Wald-und-Wiesen"-3D-Spiele-GPU unterscheidet, durch ein spezielles BIOS auf höhere Leistung im Open-GL Bereich getrimmt. Eine "echte" Workstation ist daher bei OpenGL-Anwendungen auch schneller und man selber produktiver, als mit einem 08/15-Business-Notebook. Im Falle des Compaq nw8240 kommt ein Mobility FireGL V5000 von ATi zum Einsatz, der auf dem ATI Mobility Radeon X700 basiert.
Der Grafikprozessor in Verbindung mit einer schnellen CPU ist aber nur die halbe Miete bei einer mobilen Workstation. Denn was hilft die schönste Berechnung, wenn man die feinen Konstruktionslinien auf dem Display nicht erkennen kann? HP bietet das nw8240 daher folgerichtig auch mit einem sehr hoch auflösenden 15.4"-Display an. 1920 mal 1200 Bildpunkte sind zwar wenig geeignet für den Betrieb einer Textverarbeitung wie Word. Im Konstrukteursalltag lernt man dagegen schnell die enorm feine Darstellung schätzen. Der folgende Screenshot vermittelt einen guten Eindruck, wie detailreich die Darstellung auf einem solch hoch auflösenden Display ist.
In der Vergrößerung sieht man wie detailreich die Darstellung auf einem WUXGA+-Display ist.
Um zu zeigen wo in der Praxis die Unterschiede zwischen einer Workstation und einem "normalen" Notebook liegen, haben wir HPs mobile Workstation zunächst in den klassischen Office-Notebooktests gegen ein Reihe von Business- und Consumer-Notebooks antreten lassen. Den Abschluss bildet der direkte Vergleich mit der aktuellen Desktop-OpenGL-Grafikkarten-Garde von Ati und Nvidia.
Zunächst wollen wir wie gewohnt die Compaq nw8240 in einigen Bildern vorstellen.
- Seite vor Stabiles Gehäuse und optionale...
