Der erste Eindruck

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19:00 - 27/09/2005 von Harald Thon

In manchen europäischen Ländern ist das nx6125 auch mit leistungsschwächeren, aber günstigeren Mobile Sempron-Prozessoren erhältlich. Alle verwendeten CPUs verfügen ausnahmslos über die Stromspartechnologie "Powernow". Den Chipsatz steuert AMDs Technologiepartner ATI bei. Unser Testgerät basiert auf dem Turion 64 ML-34 und dem RADEON XPRESS 200M Chipsatz.

Der AMD Turion 64 ML-34 läuft mit maximal 1.80 GHz Kerntakt

Wie es der Name schon andeutet, verfügt der Chipsatz über eine integrierte Grafik-Engine. Beim Kern handelt es sich um den X300, den ATI für den Einsatz in Mainstream-Notebooks konzipiert hat. Wie für Chipsätze mit integrierter Grafik üblich nutzt die Grafik-Engine einen Teil des Arbeitsspeichers zur Aufbereitung der Bilddaten. Beim nx6125 leiht sich das Grafiksubsystem bis zu 64 MB des DDR-Arbeitspeichers. Natürlich bietet ein Notebook mit integrierter Grafik eine geringere 3D-Leistung als ein System mit dediziertem Grafikchip und zusätzlichem Videospeicher. Für Standardapplikationen und das Spiel in der Mittagspause genügt das Leistungsvermögen einer solchen Systemarchitektur aber vollends. Details zu den einzelnen AMD Turion 64-Modellen finden sie übrigens im Artikel Kabel ab I: AMD Turion 64 - Technologie .

Auf den ersten Blick ähnelt das Compaq nx6125 stark dem Compaq nc8230 . Dieses Gerät der Business-Serie auf Intel-Centrino-Basis haben wir vor einigen Wochen bereits ausführlich besprochen . Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass das nx6125 knapp drei Zentimeter schmäler ist. Dies liegt schlichtweg daran, dass die Displaydiagonale des Turion64-Gerätes mit 15 Zoll kleiner als beim Widescreen-Gerät Compaq nx8230 ist. Viel wichtiger aber ist die Tatsache, dass das geschlossene Display vollkommen eben auf dem Gehäuse aufliegt. Beim Compaq nc8230 hatten wir damals die starke Wölbung des Displayrahmens bemängelt.

Beim älteren nc8230 ist der Displayrahmen stark gewölbt....

...beim nx6125 ist diese Kinderkrankheit beseitigt.

Den Ambient-Light-Sensor, der beim nc8230 das Display automatisch abdunkelt, wenn die Umgebungshelligkeit abnimmt, hat sich HP beim nx6125 gespart. Auch ein TCM-Modul gibt es für das Gerät nicht. Dafür verfügt der Mobil-PC serienmäßig über einen Fingerabdruck-Sensor zur biometrischen Zugangskontrolle und mit den HP Protect Tools über ein mehrstufiges Sicherheitskonzept.

Wie bei allen HP Business-Notebooks der nc- und nx-Modellreihe lässt sich die Akkulaufzeit durch den Einsatz der optionalen HP Common Travel Battery mehr als verdoppeln. Diese 8-Zellenbatterie bringt es auf eine Gesamtenergie von zusätzlich 58 Wh und kostet 184 €.

Ob das nx6125 in der Praxis einen genauso guten Eindruck hinterlässt wie das Centrino-Gerät nc8230, wollen wir auf den folgenden Seiten klären.

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