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HP entscheidet sich für Blu-ray, Dell zieht nach

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09:36 - 18. November 2004 von Wolfgang Gruener

Mit der Ankündigung von Hewlett-Packard (HP), sich auf die Blu-ray Disc (BD) als Nachfolger der DVD zu konzentrieren, macht die Blu-ray-Industrievereinigung im Wettbewerb gegen den HD-DVD-Standard einen gewaltigen Satz nach vorne. Als weltweit größter PC-Hersteller verleiht HP der BD mehr Glaubwürdigkeit und dürfte das Vertrauen anderer Hersteller in die Technologie stärken. Konkurrent Dell hat die Gelegenheit bereits genutzt und meldete sich noch am Mittwoch. Man sei "kein Mitglied der HD-DVD-Initiative", hieß es in Round Rock. "Wir sehen derzeit keine Notwendigkeit, mit der HD-DVD zu planen", so ein Firmensprecher im Gespräch mit Tom's Hardware Guide.

Nach Meinung von HP sei Blu-ray der geeignetste Standard, die Nachfolge der DVD anzutreten. Vorteile gegenüber der HD-DVD würden sich insbesondere bei Speicherflexibilität, Interaktivität und Kapazität ergeben. Die BD wird zunächst mit einer Größe von bis zu 50 GByte auf den Markt kommen, was für 26 Stunden Video oder acht Stunden High-Definition Video ausreicht. Bis 2007 will Sony die Kapazität der BD auf 100 GByte und später auf bis zu 200 GByte hochschrauben. Das HD-DVD-Format soll 2005 zunächst mit 15 und 30 GByte fassenden Medien auf den Markt kommen.

Beide Technologien nutzen blaue Laser, die im Gegensatz zu den bei DVDs eingesetzten roten Lasern mit einer kürzeren Wellenlänge arbeiten und erlauben, die Speicherdichte auf den Datenspeichern anzuheben. Die BD wird vorruassichtlich Mitte 2005 in drei Varianten auf den Markt kommen: Die BD-ROM als Medium für Spiele und Videos, die BD-R als einmal beschreibbares und die BD-RE als wiederbeschreibbares Speichermedium.

Quelle: Tom's Hardware

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