Natürlich hat uns interessiert wie sich der eben erläuterte Mischbetrieb aus Shared- und dediziertem Grafikspeicher auf die 3D-Leistung des Systems auswirkt. Um eine ungefähre Aussage darüber zu bekommen, haben wir einige Tests mit 3D Mark 2005 durchgeführt.
Wie die Ergebnisse zeigten, büßt man dann Leistung ein wenn ausschließlich Teile des Arbeitsspeichers an Stelle des dedizierten Videospeichers für den Framebuffer verwendet wird. Einen ähnlichen Effekt sieht man, wenn der Speicherbedarf der Anwendung über der maximalen Größe von 256 MB, 128 MB Shared Memory plus 128MB dedizierter Arbeitsspeicher, liegt. Dieser Fall ergibt sich beispielsweise, wenn man ein modernes Spiel in sehr hoher Bildschirmauflösung und mit hohen Details spielen will.
| 3DMark05 - Grafik Benchmark | |
|---|---|
| Shared FB (128 MB) | 707 Sore |
| Dedicated FB (128 MB) | 511 Sore |
| Shared+Dedicated FB (256 MB) | 712 Sore |
Der letztgenannte Fall ist aber eher von akademischer Bedeutung, weil die Performance des integrierten Cores für einen flüssigen Spielablauf sowieso nicht ausreichend ist.
Wer sich aber nicht zur Gruppe der typischen Spieler zählt, sondern maximal ab und zu mal ein Strategiespielchen oder ein etwas älteres 3D-FPS-Spiel genießen möchte, wird auch mit dieser integrierten Grafik-Lösung zufrieden sein. Fürs normale Arbeiten oder Video-Kucken reicht die Leistung jedenfalls vollkommen aus. Selbst die flüssige Wiedergabe von HD-1080p-Videos ist bei der ausschließlichen Nutzung von Teilen des Arbeitsspeichers als Framebuffer kein Problem. IN dieser Disziplin ist die integrierte ATI Radeon Xpress X200M Grafik in Verbindung mit dem AMD Turion 64 Intels GMA900-Graficore in Kombination mit einem Pentium M klar überlegen.
