Beim Office-Productivity-Performance-Test landet das Pavilion dv8075 je nachdem wie viele Platten im Gerät eingebaut sind respektive auf welcher die Auslagerungsdatei liegt entweder im vorderen Mittelfeld oder eher auf den hinteren Plätzen. Setzt man zwei Platten ein und wird die Windows-Swap-Datei auf die zweite Platte ausgelagert gewinnt man rund fünf bis sieben Prozent System-Leistung. Ein Gerät das sie im Laden kaufen, wird vermutlich dennoch ein paar Prozentpunkte langsamer sein. Denn die derzeit verfügbaren Modelle werden allesamt mit 4200er-Festplatten ausgeliefert. Wir haben für den Test zwei magnetische Massenspeicher eingesetzt deren Platten mit 5400 Umdrehungen per Minute rotieren.
Ob man den gemessenen Unterschied der Reaktionszeit des schnellsten und langsamsten Systems in der Praxis wirklich bemerkt darf bezweifelt werden. Eines ist jedenfalls sicher: Das HP Pavilion dv8075 ist abgesehen vom Spielen von graphisch aufwendig gestalteten First Person Shootern ein veritables und schnelles Arbeitsgerät.
Ganz anders sieht es in Sachen Batterielaufzeit aus. Hier zeigen die Ergebnisse, dass die Schlussfolgerung "ein großes Notebook besitzt auch automatisch ein kürzere Akkulaufzeit" nicht stimmen muss. Bis zu drei Stunden und vierzig Minuten hält das Gerät mit einer Akkuladung durch.
Die Ergebnisse des DVD-Tests müssen wir leider schuldig bleiben, weil technische Probleme bei der DVD-Video-Wiedergabe die Ermittlung einer Akkulaufzeit unmöglich machen. Da es sich bei unserem Gerät aber um ein Vorseriengerät handelt, wollen wir nicht all zuviel Aufsehen darum machen.
Am Beispiel des Pavilion dv8075 zeigt sich wieder einmal, dass AMDs Turion 64 zusammen mit Atis Radeon Xpress 200M Chipsatz eine leistungsstarke, stromsparende und durchaus konkurrenzfähige Plattform bilden kann.
