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Idealer Ersatz für die D-Box: PremiereWorld mit Humax IRCI-5400
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Der Kassenschlager
- 2 – D-Box versus Humax
- 3 – Humax: Bedienung intuitiv, Originalsoftware unvollständig
- 4 – Abhilfe: So macht man den IRCI-5400 Premiere-tauglich
- 5 – Einzige Investition: Ein Nullmodemkabel
- 6 – WDN4OAK+: Einspielen von Upgrades
- 7 – WDN4OAK+ Einstellungen
- 8 – Statusmeldungen an PC und TV
- 9 – So erkennt man einen erfolgreichen "Upgrade"-Vorgang
- 10 – Welche Smartcards laufen im Gerät?
- 11 – Erotikprogramme der härteren Gangart
- 12 – Die persönliche Note: Hintergrundbilder wechseln
- 13 – Hintergrundbilder wechseln (Fortsetzung)
- 14 – Sendersuchlauf: Danach alles durcheinander!
- 15 – Programmplatzverwaltung am PC
- 16 – Programmplatzverwaltung am PC (Fortsetzung)
- 17 – Programmplatzverwaltung am PC (Fortsetzung)
- 18 – EPG - Electronic Program Guide
- 19 – Anschlüsse
- 20 – Mehr zum Thema

| Update vom 20. Dezember 2001: Ab 2002 startet HUMAX die Produktion von Receivern mit integriertem Conditional Access System (CAS) Betacrypt. Somit können künftig mit HUMAX-Geräten auch offiziell verschlüsselte Programme von PremiereWorld und dem ORF empfangen werden. In einer Erklärung gab die KirchGruppe bekannt, den deutschen Pay-TV-Markt bei PremiereWorld für andere Anbieter von Set-Top-Boxen zu öffnen. Die vollständige Humax-Meldung über dem Erwerb der Betacrypt-Lizenz erhält man unter www.digitv.de
. Heute wurden einige Passagen aus diesem Artikel entfernt, die das Upgrade von Software beschreiben. Diese Entscheidung beruht auf einer Unterlassungserklärung, die von Rechtsanwälten noch kurz vor Einführung der Betacrypt-Lizenz erwirkt wurde. |
Humax erlebte in den letzten Wochen eine Renaissance. Das Modell IRCI-5400 entwickelte sich zum unerwünschten Gegenspieler des D-Box-Monopols. Der Markteinführungspreis betrug noch schlappe 750 DM, jetzt bekommt man diesen digitalen Satelliten-Receiver nur noch für 1100 DM oder mehr - Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Die hohe Attraktivität verdankt dieses Gerät im Wesentlichen dem internen Irdeto-Kartenleser.

Alle deutschsprachigen Provider von Pay-TV benutzen derzeit das Verschlüsselungsverfahren Irdeto-Betacrypt. Wer im Besitz einer gültigen Abo-Smartcard für Premiere, Mediavision oder ORF ist, kann diese direkt in den Kartenleser (siehe Beispiel oben) stecken. Man spart sich damit den Kauf eines teuren Common-Interface-Moduls, welches man in einen der unteren Schächte (im Bild nicht bestückt) einführen müsste. Solche Module wie ALL-CAM oder Alphacrypt-CAM kosten immerhin 400 DM. Wer sich mit Irdeto-Betacrypt-Programmen zufrieden gibt - auf ASTRA sind das mehr als nur Premiere oder ORF - findet im Humax IRCI-5400 eine ideale Alternative zur D-Box.
Fremdsprachige Sender setzen auf andere Verfahren wie SECA oder VIAACCESS. Wer diese sehen will, benötigt auf alle Fälle ein passendes Modul für einen der beiden CI-Schächte.
