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Zähneknirschen in der Film- und Werbeindustrie

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19:00 - 20/07/2001 von Uwe Scheffel

Viele Anwender fragen sich nun, warum digitale Videorekorder im Segment der Consumer-Geräte nicht längst verbreitet sind - schließlich existieren die technischen Voraussetzungen schon seit Jahren. Querschläger ist hier Hollywoods Filmindustrie, die immer wieder versucht, digitalen Kopiermethoden einen Riegel vorzuschieben. Es besteht Angst, dass man Filme illegal kopiert und weiterverbreitet. Die Digitaltechnik bietet zudem die Möglichkeit, Filme verlustfrei zu kopieren. Die hohe Darstellungsqualität, wie man sie von DVDs kennt, bleibt dabei sogar erhalten.

Den Vorwand, man erwirbt mit dem Hyundai HSS-820HCI eine digitale Kopierstation, müssen wir entkräften. Der Hersteller hat in das Gerät ausreichende Sicherheitsmechanismen eingebaut, die wir hier zusammenfassen:

Filmmaterial wird auf eine Festplatte aufgezeichnet, die innerhalb des Geräts sitzt. Die Verbreitung von Kopien auf portablen Datenträgern wie Kassette oder CD-R/DVD-R ist damit nicht möglich. Das Kopieren wird deshalb nur für private Zwecke erlaubt. Dies tolerieren Gesetzgeber der meisten Industriestaaten. Das Aufzeichnungsformat für die Festplatte wurde so gewählt, dass es mit keinem Standard-Betriebssystem wie Windows 98/ME/2000, NT oder Linux interpretiert werden kann. Dies haben wir extensiv untersucht. Gegen das Überspringen von Werbeblöcken bei der Wiedergabe von aufgezeichneten Programmen ist nichts einzuwenden. Schließlich ist dies auch mit analogen VHS-Videorekordern möglich.
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