Fenster auf dem Apfel

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17:00 - 19/03/2008 von Benjamin Kraft

Boot Camp

24-Zoll iMac Apple

Mit dem Einzug von Intel Hardware in Apples Computer hat der Nutzer nun auch die Möglichkeit, Windows auf dem Rechner zu installieren. Die einfachste und billigste Variante ist, das in OS X integrierte Boot Camp zu nutzen. Mithilfe des Boot Camp Assistenten lässt sich schnell und einfach eine Windows Partition erstellen und die Installation starten. Ist Windows dann fertig installiert und gebootet, muss der Nutzer nur noch die OS X Installations-CD einlegen. Von dort installiert ein Setup Programm anschließend alle Windows Treiber sowie das Boot Camp Tool, mit dem man wählen kann, welches Betriebssystem beim nächsten Mal gestartet werden soll. Hier liegt auch der Nachteil an Bootcamp – es ist eine entweder/oder Lösung.

24-Zoll iMac Apple24-Zoll iMac Apple
24-Zoll iMac Apple24-Zoll iMac Apple

Abgesehen von der leicht abweichenden Tastaturbelegung benimmt sich das Windows wie gewohnt. Windows Update und alle Funktionen sind verfügbar – nur bei den Treibern ist man streckenweise auf Apple angewiesen. So findet sich bei ATI kein Grafiktreiber, der die eingebaute Mobility Radeon 2600 Pro erkennt. Interessanterweise wird die unter Windows auch als XT-Version erkannt.

24-Zoll iMac Apple 24-Zoll iMac Apple

VMWare und Parallels

Will man Programme beider Plattformen jedoch parallel nutzen, kommt man um eine Virtualisierungslösung nicht herum. Sowohl VMWare als auch Parallels bieten Programme, mit denen man Windows innerhalb von OS X ausführen kann. VMWare Fusion erlaubt dabei auch die „nahtlose“ Ausführung von Windows Programmen direkt auf dem OS X Desktop. Das sieht ungewohnt aus, ist jedoch ungemein praktisch. Die Integration geht sogar so weit, dass auch die Windows Fenster mit Exposé angezeigt werden. Eine ähnliche Funktionalität bietet auch Parallels Desktop durch den „Coherence Mode“.

Die Vorteile dieser Lösungen liegen auf der Hand – sie laufen letztendlich in einer VM und damit in einem gesicherten Bereich, sozusagen in einer Sandbox. Außerdem lassen sich Windows-Programme, von denen eventuell keine Apple-Version existiert, komfortabel weiter nutzen. Schließlich laufen sie auch direkt in OS X – ein Neustart ist nicht erforderlich. Der Nachteil – die Performance leidet unter einer solchen Lösung. Auch der Hauptspeicher will entsprechend ausgestattet sein, da jedes der laufenden Betriebssysteme versorgt werden will. Mit den 1 GB unseres Testmodells kommt man da allerdings nicht weit.

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Kommentare zum Beitrag
ClausB 19/03/2008 19:07
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-0+

auf Seite 2 ist die Angabe der Grafikkarte falsch, die verbaute ist zwar nicht mehr die Aktuellste aber ne alte 9600ér ist es nun auch nicht ;)

benkraft 19/03/2008 19:25
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-0+

Danke für den Hinweis - stimmt! :)
Ist korrigiert.

rex1966 19/03/2008 20:28
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-0+

Der iMac mit Blue Ray Laufwerk?
Dann würde die Kiste ja 2300 - 2500 Euro kosten.

Ich find das ist ein schwaches Argument:
Zitat "Da der ATI-Grafikchip Hardwarebeschleunigung für HD-Codecs bietet, ist es enttäuschend, dass weder ein Blu-ray noch ein HD-DVD Laufwerk eingebaut ist."

Welcher PC Hersteller verbaut Blue Ray Laufwerke Serienmäßig?

Zitat:" Das optische Laufwerk verrichtet seine Aufgabe insgesamt gut. Es könnte aber ein wenig leiser zu Werke gehen. Gerade beim Einlegen einer CD oder DVD gibt die Mechanik ein Knacken und Knarzen von sich, dass man hofft, die Silberscheibe auch wieder in ganzen Stücken heraus zu bekommen. Das scheint jedoch an der Slot-in Mechanik zu liegen und kein Fehler zu sein, denn ähnliches war schon bei den älteren Modellen zu beobachten".

Dann hab Ihr ein Modell mit Matsushita Laufwerk erwischt.
Bei mir ist ein Sony/Nec Optiarc AD5630A drin und da knarzt nichts.

In meinem letzten iMac 20" CoreDuo war ein Pioneer DVR-K05 verbaut das knarzte auch nicht.

Viele Grüße

ClausB 19/03/2008 21:27
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-0+

Zitat :Welcher PC Hersteller verbaut Blue Ray Laufwerke Serienmäßig?


Sony bei seinen neuen Laptops zum Beispiel...

Zitat :Dann hab Ihr ein Modell mit Matsushita Laufwerk erwischt.
Bei mir ist ein Sony/Nec Optiarc AD5630A drin und da knarzt nichts.


Das ist bei Apple aber immer wie ein 6ér im Lotto, man weiß nie genau was die gerade mal wieder verbauen, mal Matsushita, mal Pionier, jetzt auch Optiarc...

derGhostrider 19/03/2008 23:32
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-0+

Zitat :Die Helligkeitsverteilung ist subjektiv insgesamt recht gut [...] Möglicherweise handelt es sich bei unserem Gerät jedoch um einen Ausreißer. Der Schwarzwert ist mit 0,55 cd/m²angenehm niedrig.


Das hat ein MAC-Fanboy geschrieben, oder? Warum ich diese provokante Vermutung äußere, kann ich begründen:

Die Helligkeitsverteilung in der Grafik ist wohl ehr fürchterlich: Maximal 340 - 350cd/m² und dann runter bis 290cd/m² in der Ecke. Am äußersten Zipfel sieht man sogar noch 280cd/m² (Naha an der kleinen "1").
Im Extremfall entspricht das also einer Schwankung von satten 20%, wenn man 350cd/m² als 100% ansieht.


Hinzu kommt der Schwarzwert: 0,55cd/m² soll angenehm niedrig sein? Jeder andere Monitor würde dafür niedergemacht! 0,3cd/m² ist heute "OK", gute Monitore erreichen 0,1 bis 0,2 cd/m². DAS ist angenehm niedrig.

Da muß man nur mal den letzten, nicht unbedingt glorreichen, Monitortest durchlesen.

jemand84 20/03/2008 00:18
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-0+

Den Monitor zu testen ist sowieso Schwachsinn, weil der sich im Laufe der ersten paar Monate noch fünfmal ändern kann. Bislang gab es immer sehr schnell neue Revisionen, weil frühere Geräte nicht gut funktionierten.



Bei dem Startpreis kann man ein Bluraylaufwerk sehr wohl erwarten. Kosten mitlerweile ja nichts mehr. Und das Gigabytemodul ist auch ein Lacher. Dickes LOL mal wieder.

benkraft 20/03/2008 07:20
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-0+

derGhostrider :
Am äußersten Zipfel sieht man sogar noch 280cd/m² (Naha an der kleinen "1").Im Extremfall entspricht das also einer Schwankung von satten 20%, wenn man 350cd/m² als 100% ansieht.



Im Text wird das ja auch erwähnt: "Die Helligkeitsverteilung ist subjektiv insgesamt recht gut – nur am unteren rechten Bildschirmrand strahlt die Hintergrundbeleuchtung störend durch."

Zitat :Hinzu kommt der Schwarzwert: 0,55cd/m² soll angenehm niedrig sein? Jeder andere Monitor würde dafür niedergemacht! 0,3cd/m² ist heute "OK", gute Monitore erreichen 0,1 bis 0,2 cd/m². DAS ist angenehm niedrig.Da muß man nur mal den letzten, nicht unbedingt glorreichen, Monitortest durchlesen.


Ein Test besteht immer aus einer objektiven (Mess-)Komponente und einer subjektiven Einschätzung. Objektiv gibt es sicher Monitore, die bessere Schwarzwerte liefern. Der Gesamteindruck war hier jedoch für diese Einschätzung ausschlaggebend, und der war wie im Text geschrieben angenehm.

Anonymer Nutzer 20/03/2008 10:58
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--1+

naja ein testbericht sollte schon halbwegs objektiv sein, subjektiv: ich bin apple fan also gefällt es mir oder eben andersrum ist sicher nicht zielführend
und die bilder sind leider überhauptnicht zu gebrauchen,
schwarzer hintergrund????
dann die frontansicht mit dem schwarzen display-bild? da sieht man nichteinmal den rahmen des bildschirms (der ist auch schwarz)
oder die seitenansicht, nur die weiße umrandung sichtbar? da hätte man ruhig zeigen können wie im artikel beschrieben das der imac sehr flach ist

scheint ein virus zu sein das über apple pc's nicht normal berichtet werden kann

powerhawk 20/03/2008 11:23
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-1+

Zitat :Bei dem Startpreis kann man ein Bluraylaufwerk sehr wohl erwarten. Kosten mitlerweile ja nichts mehr.


Ach, ein flacher Slotin BluRay BRENNER kostet nix mehr? Wo krieg ich den gratis oder billig? Ein Player ist sinnlos, da Leute mit so einem Computer arbeiten und nicht spielen wollen - und damit braucht man eben einen Brenner, um auch größere Datenmengen an den Kunden zu geben...

nospam 20/03/2008 11:56
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--1+

Oh bitte, nicht damit anfangen. Apple nur zum arbeiten, PCs nur zum spielen? Na dann gute Nacht...

rex1966 20/03/2008 12:14
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-0+

Stimmt.
Das Problem hatte der 24" iMac der letzten Gereration (der weisse) schon.

Deathdrep 20/03/2008 15:38
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-0+

ein Blue-Ray Laufwerk wäre zwar interessant gewesen, nachdem es aber sowieso nur Krüppelsoftware zum abspielen dieser Medien bis jetzt gibt, würde das den iMac nur unnötig teuer machen.

zu dem knacksen und knarzen des Slot-In laufwerks:
scheint wohl weiterhin Apple nicht zu interessieren das dies ein eklatanter Mangel für mich darstellt, wenn ich jedesmal angst hab das es mir den Silberling zerlegt wenn ich ihn ins Laufwerk schubbse.
Übrigens sind mir im moment AUSNAHMSLOS alle neuen Geräte von Apple mit diesem "Fehler" untergekommen. Sowas darf bei einem "Premium-Seller" einfach nicht sein.

Das wäre ja so als ob bei einem nagelneuen 6er BMW die Türen quietschen ... für den Preis einfach inakzeptabel.

greez

DJCORNI 20/03/2008 15:52
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-0+

Ich frage mich warum jetzt noch ein Test eines iMac-Modells erscheint, das seit August letzten Jahres in der Form auf dem Markt ist - es ist davon auszugehen das in den nächsten Wochen/Monaten ein Update kommen wird. Ein entsprechender Kritikpunkt ist ja schon im Artikel genannt: 1Gb Speicher ist zu wenig - Apple wird bei einem Update wohl zumindest bei den 24'-Modellen und dem teureren 20'-Modell 2Gb per default reinstecken. Das die Festplatten größer und die CPUs/Grafikkarten schneller werden beim nächten Update ist wohl klar (ich hoffe auf die mobilen Versionen der GeForce 8800, in die MacBook Pros sind ja 8600er reingekommen). Ob ein BluRay Laufwerk kommt und ob das dann brennen oder nur wiedergeben kann werden wir wohl erst erfahren wenn ein Update kommt.
Was mich interessieren würde - weiß jemand ob Penryn 8Gb RAM kann? Leider gehen in die aktuellen iMacs "nur" 4Gb - für ca. 160€ bekommt man allerdings 8Gb zu kaufen und das wäre je nach Anwendung schon interessant!

powerhawk 20/03/2008 16:34
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-0+

@nospam

Kennst du jemand, der sich einen iMac zum spielen kauft? Mit der GPU zu dem Preis? Ich net.
Wenn, dann für Arbeiten, Graphik oder Multimedia. In jedem Fall ist ein Brenner notwendig - und nur in sehr wenigen BR.

derGhostrider 20/03/2008 17:19
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-0+

benkraft :
Im Text wird das ja auch erwähnt: "Die Helligkeitsverteilung ist subjektiv insgesamt recht gut – nur am unteren rechten Bildschirmrand strahlt die Hintergrundbeleuchtung störend durch."



Tja, da kann man mal sehen, wie wertlos ein subjektiver Eindruck eben ist.
Durchstrahlende Hintergrundbeleuchtung an der gegenüberliegenden Ecke sagt außerdem nichts darüber aus, daß links oben die Bildschirmecke dunkel ist.
Diese Grafik ist, so nebenbei bemerkt, nämlich auch wunderbar verdreht (aber dafür korrekt beschriftet). Die Maximale Helligkeit wird also auch nur da erreicht, wo die Hintergrundbeleuchtung durchbricht... Na klasse! Für ein Gerät, was sich doch häufig in einem Benutzerkreis von Grafikern wiederfinden dürfte (dort hat der MAC nunmal seine Stärken) ist das doch reichlich dürftig.
Ganz davon abgesehen, daß man einen Monitor ehr bei 120 - 160cd/m² benutzen sollte. Vor allem als Graphiker.

benkraft :

Ein Test besteht immer aus einer objektiven (Mess-)Komponente und einer subjektiven Einschätzung. Objektiv gibt es sicher Monitore, die bessere Schwarzwerte liefern. Der Gesamteindruck war hier jedoch für diese Einschätzung ausschlaggebend, und der war wie im Text geschrieben angenehm.


Der EINDRUCK von 0,55cd/m² ist immer der gleiche: GRAU. Wer sich das schönreden kann, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Mein Monitor war teuer, mein Monitor ist auch für Grafiker gedacht und dennoch hat er leider nur einen Schwarzwert von 0,3cd/m². Man kann mit 0,3cd/m² leben, aber super toll ist es nicht. Dafür hat das Gerät andere Stärken (Homogenität, Adobe-RGB, ...) Wenn ich das Gerät anders (auf Graustufen optimiert) kalibriere, dann komme ich sogar auf ca 0,4cd/m². Das ist aber dann wirklich unterirdisch. "Schwarz" gibt es dann nicht mehr. 0,55 ist ja nochmal heller. *schauder* Guck doch mal auf solch einem Bildschirm einen Film mit düsteren Nachtszenen oder bearbeite dunkle Bilder. Das kann man sich nicht schönreden. Höchstens wenn die Pralle Sonne auf's Display fällt und man somit keinen Unterschied mehr sieht.

@Alkolix:
Das Bild von der Seite ist eine reine Marketingaufnahme. So wie das Airbook auch als "dünnstes Notebook der Welt" vermarktet wird, obwohl es deutlich dünnere Geräte auf dem Markt gibt. Geschickt aufgenommen und dazu das optisch schmeichelnde Design lassen das Gerät eben dünner erscheinen. So auch diesen iMac auf schwarzem Hintergrund von der Seite. Die Seite ist zum Teil hell und gerade und ab einer gewissen Stelle schwarz und abgerundet. Das Auge erkennt keine scharfe Kante mehr und nimmt auf den ersten Blick nur das weiße wahr.
Nur wenn man nachschaut, wo der Standfuß am Gehäuse endet wird klar, daß das Display fast doppelt so tief ist, wie man auf den ersten Blick meinen könnte.
Das ist eben Marketing. Bei hellem Hintergrund oder sogar grauem Hintergrund, so daß wieder weiß noch schwarz untergehen, würde das nicht klappen.

Anonymer Nutzer 09/04/2008 17:58
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sicher nicht schlecht das teil aber auch nichts neues!
eine kiste eben.
einziger pluspunkt os x - alles andere ist nebensache

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