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Microsoft will aufs iPhone
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weiteres aus Consumer Electronics
Tags: iPhone, MS-Office, SDK, Mac 0 Kommentare
Seit das Software Development Kit für Apples iPhone verfügbar ist, wollen immer mehr Software-Hersteller Anwendungen für das Handy entwickeln. Sogar Microsoft plant iPhone-Applikationen.
Etliche Programmierer werkeln mit Hilfe von Apples iPhone-SDK derzeit an Applikationen für das Handy (siehe »Apple sprengt die iPhone-Fesseln«). Auch große Software-Hersteller mischen mit: Adobe beispielsweise wollte einen Flash-Player für das Hype-Gadget entwickeln, scheiterte aber an den Nutzungsbestimmungen des SDK (siehe »Doch kein Flash fürs iPhone«). Auch Microsoft plant, sich ein Stück von dem noch jungen Markt für iPhone-Applikationen zu sichern: Wie Tom Gibbons, bei Microsoft Chef der Sparte »Specialized Devices and Applications Group« gegenüber dem Fortune-Blog erklärt, setzt sich Microsofts Mac-Abteilung mit dem SDK auseinander.
»Es ist sehr wichtig für uns, zu verstehen, was sich mit dem iPhone anstellen lässt«, so Gibbons, »wir haben Erfahrung auf dem Gebiet, das gibt uns das Selbstvertrauen, etwas auf die Beine stellen zu können«. Erfahrung hat diese Microsoft-Sparte wohl, immerhin ist sie der größte Software-Drittanbieter für Mac-Rechner nach Apple selbst. Blog-Autor Jon Fortt schätzt, dass Produkte wie Microsofts Office für Mac jährlich etwa 200 Millionen US-Dollar Gewinn in Redmonds Kassen spülen.
Dabei prägte Steve Ballmer vor nicht einmal einem Jahr den Satz vom »most expensive phone in the world«, lachte das iPhone regelrecht aus und bewarb Geräte mit Windows CE (siehe »Steve Ballmer lacht über das iPhone«). Inzwischen hat Apple Active Sync von Microsoft lizenziert, um iPhone-Business-Anwendern Exchange-Funktionalität bieten zu können; im Gegenzug portiert Redmond seine Flash-Konkurrenz Silverlight aufs iPhone. Falls Microsoft tatsächlich etwa ein Office fürs iPhone aus dem Hut zaubert, werden zuvor noch Finanzfragen zu klären sein: Apple beansprucht ein knappes Drittel an den Einnahmen der vermarkteten iPhone-Applikationen für sich.
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