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T-Mobile zahlt einen hohen Preis fürs iPhone

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10:37 - 22. August 2007 von Thomas Kretschmann

T-Mobile wird Apples iPhone in Deutschland vertreiben. Erstmals wird dabei in Europa ein Gerätehersteller am Umsatz der Mobilfunkprovider beteiligt.

Auf der Internationalen Funkausstellung IFA 2007 wird verkündet werden, welche Mobilfunk-Provider in Europa das iPhone in ihr Portfolio aufnehmen dürfen. Die Financial Times FTD meldet bereits heute, wer dies ist: T-Mobile für Deutschland, Orange für Frankreich und O2 für Großbritannien. Laut FTD, die sich auf ungenannte Quellen beruft, sind die Verträge bereits abgeschlossen.

Apple habe mit den Netzbetreibern »weitgehende Zugeständnisse« ausgehandelt: Der Gerätehersteller aus Cupertino kassiert dem Bericht zufolge von den Providern eine Umsatzbeteiligung von 10 Prozent. Das ist der Preis für die Exklusiv-Vermarktung in Deutschland, England und Frankreich. Bislang hatten sich europäische Netzbetreiber gegen derartige Verträge gewehrt. Doch das iPhone ist ein Prestige-Objekt, erst recht für den Mobilfunker T-Mobile, der versucht, mit dem Kult-Handy seinen Ruf aufzupolieren. Auch in den USA verdient sich Apple nach dem Verkauf eines jeden Geräts noch eine goldene Nase: Ein US-Analyst schätzt, dass Apple vom dortigen Provider AT&T pro iPhone 3 US-Dollar je Monat und Kunde erhält (siehe THG-Meldung "iPhone treibt Apples Aktienkurs in neue Höhen").

Branchenexperten hier zu Lande befürchten jedoch, dass die Apple-Verträge Begehrlichkeiten bei anderen Handyherstellern wecken könnten. "Ist die Umsatzbeteiligung erst einmal eingeführt, werden sie die nie wieder los", äußert sich auf FTD ein Telekomexperte der Unternehmensberatung Solon.

Quelle: tom's hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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Adzukibohne 22/08/2007 11:45
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-0+

Eins muss man Apple lassen, die wissen echt wie man Geld macht.
Ein Gerät auf den Markt bringen und ein so gutes Marketing haben, dass es einem förmlich aus der Hand gerissen wird un man solche Verträge abschließen kann.
Respekt.

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