iPhone: UMTS-Version ist nun in Sicht
Nächste News2008 wird eine 3G-Variante des Apple-Handys auf den Markt kommen. Dies kündigte nun AT&T-Chef Stephenson an. Den Preis dafür »wird Steve Jobs diktieren«. Im aktuellen Streit zwischen Vodafone und T-Mobile wird eine Entscheidung für Montag erwartet.
Dafür, dass das iPhone nicht von vornherein als UMTS-Variante gebaut wurde, erntete Apple vor allem aus Europa Kritik. Bislang verteidigten die Kalifornier ihre Entscheidung damit, dass der UMTS-Chip den iPhone-Akku zu schnell leeren würde. Darüber, dass Apple umdenkt und zumindest auf dem Kontinent eine Version für den verbreiteten Mobilfunkstandard anbieten wird, wurde aber bereits seit Marktstart spekuliert. »3G-Komponenten kommen erst in Frage, wenn die Batterien damit fünf Stunden oder länger halten«, wurde Steve Jobs im September zitiert. Im zweiten Halbjahr sollen die Akkus nun derart ausgereift sein, dass UMTS kein Problem mehr für die Akku-Laufzeit darstellen wird.
Den Marktstart eines UMTS-iPhones für 2008 kündigte jedoch nicht Apple an, sondern Randall Stephenson, CEO von AT&T, gegenüber Bloomberg: »Ihr werdet es nächstes Jahr haben«, so Stephenson. Bezüglich möglicher Preise erklärte er nur: »Steve Jobs will dictate what the price of the phone is« (Steve Jobs wird den Preis diktieren). Als ob das nicht schon beim ersten iPhone der Fall
gewesen wäre.
Im deutschen Streit um das Handy zwischen Vodafone und T-Mobile wurde im Übrigen vom Hamburger Landgericht für kommenden Montag eine Entscheidung angekündigt (siehe hierzu »Vodafone passt der iPhone-T-Mobile-Deal nicht«). Dem Ausgang des Verfahrens wird international große Bedeutung zugemessen: »Ich bin zu dem Verfahren angerufen worden von der Europäischen Kommission. Die scheinen das alle sehr ernst zu nehmen«, wird Richter Markus Schneider vom Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag zitiert. Der Streitwert liegt nun bei 2 Millionen Euro.
Bild: www.shz.de
Quelle: Tom's Hardware DE
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