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Obwohl auch der EnhanceRAID T8IP von Enhance Technology auf den gleichen iSCSI-Prinzipien basiert wie der SnapServer 720i von Adaptec könnten beide Produkte unterschiedlicher nicht sein. Ganz offensichtlich wird dies schon anhand des Formfaktors, denn das EnhanceRAID passt nicht in einen 19“-Rackserver. Das Produkt von Enhance Technology ist vielmehr ein kleiner Tower, der einem kleinen PC ähnelt. Sie können das Gerät überall aufstellen, wo Sie es mit Strom und einer Ethernet-Verbindung versorgen können. Sie können bis zu acht Laufwerke montieren, was es hinsichtlich der Kapazität flexibler macht als das Einsteigermodell von Adaptec. Enhance Technology bietet zudem Rackmount-Lösungen: Der R4 XP1000 ist eine 1HE-Lösung für vier Festplatten, der R6 XP2000 beherbergt sechs Laufwerke und der R8 XP2000 wurde auf acht Festplatten ausgelegt. Alle Modelle unterstützen Multi-Lane Gigabit Ethernet-Verbindungen, sind allerdings auf zwei Netzwerk-Anschlüsse beschränkt – anders als die drei oder vier Anschlüsse bei Adaptec. Bei Enhance Technology gibt es weder redundante Netzteile noch all die Funktionen der Spitzenmodelle. Zudem sind alle iSCSI-Geräte zwar SATA-, aber nicht SAS-kompatibel. Wir haben uns absichtlich den EnhanceRAID T8 IP angeschaut, auch wenn dieser im Portfolio woanders angesiedelt ist. Schließlich ist dieses Produkt für iSCSI-Einsteiger eine der attraktivsten Lösungen: Es ist relativ günstig und dennoch flexibel.
Um das EnhanceRAID direkt mit dem Adaptec SnapServer vergleichen zu können, haben wir die gleichen vier RAID-Edition-Festplatten von Western Digital benutzt. Bei Enhance Technology müssen Sie ohne Verwaltungssoftware auskommen und die Konfiguration via Web-Interface vornehmen, was in unserem Fall allerdings gut funktioniert hat. Das Gerät verfügt über drei Gigabit Netzwerk-Anschlüsse, von denen einer lediglich für die Verwaltung gedacht ist; die anderen können für den iSCSI-Verkehr verwendet werden. Bei den Rackmount-Versionen lassen sich mehrere Einheiten nach dem Daisy-Chain-Prinzip per SATA miteinander verketten und so entsprechend erweitern. Das ist beim Standgerät EnhanceRAID T8 IP leider nicht möglich. Verglichen mit Adaptec dürfte das der wohl größte Nachteil sein, wobei Enhance Technology auch Funktionen wie Snapshots vermissen lässt.
Allerdings ist der Funktionsumfang üppig: Da gibt es Email-Benachrichtigung, Online-Kapazitätserweiterung, Hot Spares, mehrfache RAID-Volumes und Unterstützung für RAID 6 mit doppelter Parität. Während bei Adaptec schlagkräftige Server-Hardware zum Einsatz kommt betreibt Enhance Technology seinen EnhanceRAID T8 IP mit einem Intel IOP80331-Prozessor mit 512 MB DDR333-RAM.
Mit zwei Jahren Garantie liegt Enhance Technology hinter Adaptec. Dabei ist der Gesamteindruck doch eher durchschnittlich, wo wir gerade erst gesehen haben, was die SnapServer von Adaptec so alles draufhaben. Allerdings ist der finanzielle Aspekt für kleinere Unternehmen nicht zu unterschätzen: Den EnhanceRAID T8 IP gibt es als Barebone für lediglich etwa 1400 Euro. Wenn Sie dann noch die gleichen Festplatten draufpacken, die wir im SnapServer 720i gefunden haben, liegen Sie noch immer unter 2500 USD. Damit müssen Sie gerade einmal ein Viertel des Preises stemmen, können aber aus dem Grundprodukt bis zu doppelt soviel Speicherkapazität rausholen. Aufrüsten ist in dem Fall nicht möglich, allerdings könnte sich die Investition aufgrund des geringen Umfangs schnell bezahlt machen. Sehen wir uns die Benchmark-Ergebnisse an.




Also wenn das tatsächlich 3 Initiatoren gleichzeitig auf das gleich RAID (schreibend) zugreifen, müsste es eigentlich Müll geben, da das Filesystem von den jeweiligen Hosts verwaltet wird. Drei Köche dürften wohl den Volume-Bitmap-Brei verderben.
Lustig! Hört sich ja fast so an, als wolle man den fehlenden Strom zum USB-Port reinschieben. ;-)
Nicht wenn das Dateisystem dafür ausgelegt ist, wie das zum Beispiel beim VMFS von VMware der Fall ist.