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Bluetooth-Freisprecheinrichtung zur Nachrüstung

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19:00 - 16/09/2005 von Frank Völkel

Bluetooth-Freisprecheinrichtung zur Nachrüstung von Grundig-Delphi.

Dieser Schnittstellenstandard ist etabliert: Bluetooth verbindet PCs, Handys, PDAs und Smart-Phones. Gerade im automobilen Umfeld spielt Bluetooth eine wachsende Rolle. Delphi Grundig macht sich diese Technologie zu Nutze und präsentiert mit der Bluetooth-Freisprecheinrichtung HFK200 ein erstes Produkt dieser Klasse. Das Bluetooth-taugliche Handy kann somit im Handschuhfach oder im Kofferraum des Fahrzeugs verbleiben. Im Wesentlichen besteht das HFK200 aus drei Komponenten: einer Blackbox, einem kleinen Mikrofon sowie einem separaten Bedienknopf der in Reichweite des Fahrers platziert werden kann. Die Installation ist dabei sehr leicht. Das HFK200 wird einfach an ein vorhandenes Autoradio angeschlossen und bedient sich zur besseren Akustik des Soundsystems im Fahrzeug. Zusätzliche Funktionen werden durch den beliebig anzubringenden Bedienknopf möglich. Hier wird die Gesprächs-Lautstärke geregelt, die Sprachsteuerung des Handys aktiviert und per Knopfdruck eine Verbindung zur Mailbox geschaltet. Das HFK200 soll im Fachhandel 199 Euro kosten.

Infrarot-Nachtsichtsystem

Das Nachtsichtsystem blendet entfernte Objekte bei Dunkelheit ein und sorgt für mehr Sicherheit.

Auf der IAA in Frankfurt stellte Hella drei verschiedene Infrarot-Scheinwerfer-Prototypen vor: einen Scheinwerfer mit H7-Halogenlampe und Interferenz-filter, einen Scheinwerfer mit zwei Projektionsmodulen und LEDs als Infrarot-Lichtquellen und einen Scheinwerfer mit Infrarot-Laser, dessen Licht auf einen schräg gestellten Reflektor trifft und von dort auf die Straße gelenkt wird. Die beiden letzten Versionen lassen sich so im Scheinwerfer anordnen, dass zusätzlich im gleichen Bauraum auch die Funktionen Positions- und Tagfahrlicht auf LED-Basis integriert werden können.

Mit dem Infrarot-Nachtsicht-System ADILIS (Advanced Infrared Lighting System) will Hella dazu beitragen, die nächtliche Verkehrssicherheit auf den Straßen deutlich zu verbessern. Bereits in 150 Meter Entfernung lassen sich Objekte auf der Fahrbahn erkennen und auf einem Display darstellen. Das Gesamtsystem besteht aus einer hoch auflösenden CMOS-Kamera, einem Infrarot-Scheinwerfer sowie dem Display für den Fahrer. Der Serieneinsatz ist etwa 2007 möglich.

Die Statistik zeigt es: 40 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle ereignen sich nachts, obwohl zu dieser Zeit nur 20 Prozent des Verkehrs stattfindet. Um optimale Sicht zu haben wäre es das einfachste, permanent mit Fernlicht zu fahren. Aufgrund der Verkehrsdichte in Europa kann es jedoch nur zu etwa fünf Prozent genutzt werden, weil es andere Verkehrsteilnehmer blendet. Intelligente Scheinwerfersysteme weisen den Weg einer den verschiedenen Verkehrs- und Umweltsituationen angepassten dynamischen Lichtverteilung. ADILIS ist ein zusätzliches Assistenzsystem, das mit einem Infrarot-Scheinwerfer den Fernbereich bis zu 150 Meter vor dem Fahrzeug für das menschliche Auge unsichtbar ausleuchtet. Das dort von möglichen Objekten reflektierte Infrarotlicht wird von der Kamera als Graustufen-Bild aufgenommen und auf einem geeigneten Display dem Fahrer dargestellt.

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