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IAA Frankfurt 2005: IT-Trends im Auto
Inhaltsverzeichnis
- 1 – LED-Volllicht, Nachtsichtradar und Parkplatzsuche
- 2 – Automatische Suche nach freiem Parkplatz
- 3 – Nachtsicht und Head-up-Display
- 4 – Abstandsradar: Von 20 km/h bis 200 km/h
- 5 – Sicherer Spurwechsel
- 6 – Bluetooth-Freisprecheinrichtung zur Nachrüstung

Noch vor der offiziellen Eröffnung der IAA nahm THG die Neuheiten der größten Automobilmesse der Welt unter die Lupe. Ein Rundgang durch die noch recht leeren Messehallen zeigt wesentliche Trends dieser alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung auf. Doch die Neuheiten in diesem Artikel stehen nicht im prallen Rampenlicht der Messe wie die Automodelle. Die Messe, auf der 1 Million Besucher erwartet werden, dauert vom 15. bis zum 25. September an.
Wir geben einen Einblick in die mobile Technik von morgen. Komfortabler, sicherer, umweltfreundlicher soll das Fahren werden - nicht nur im nagelneuen Auto: Vollautomatisch Einparken, LED-Volllicht mit Kurvenausleuchtung, Abstandsregelung und Nachtsichtradar - einiges davon zum Nachrüsten für ältere Autos. Und nicht zu vergessen: Digital-TV im Auto auch während der Fahrt. Die neuen Entwicklungen sorgen für sicherere und wirtschaftlichere Fahrzeuge, die einfach zu bedienen sind und den Fahrer bei ständig steigender Verkehrsdichte entlasten. Der Markt für Assistenzsysteme wächst jährlich um 20 Prozent und soll 2010 bereits eine Größe von mehr als eine Milliarde Euro haben.
Zur Eröffnung der IAA 2005 in Frankfurt hielt Bundeskanzler Schröder eine Ansprache. Anwesend war die gesamte Wirtschaftsprominenz sowie geladene Gäste.

Moderne Autos sind mit Hochleistungselektronik bestückt, die das effektive Zusammenwirken von Verbrennungsmotor, elektrischem Antrieb, Motorsteuerung und allen weiteren Aggregaten erfordern.
Ein Trend zeichnet sich im Motorenbau ab, der ohne hohe Integration von IT-Technologie undenkbar wäre: Drehmoment und Leistung steigen, während Verbrauch und Emissionen weiter sinken müssen - das sind die zum Teil gegensätzlichen Herausforderungen an die Automobilhersteller für die kommenden Jahre. Während die Autofahrer mehr Fahrspaß verlangen, schreiben die Gesetzgeber immer strengere Abgasgrenzwerte vor. Ein nächster Schritt auf dem Weg zu niedrigeren Emissionen im Stadtverkehr sind Hybridantriebe. Sie verbinden den klassischen Verbrennungsmotor mit dem Elektromotor, wobei die Gesamtemissionen in der Regel nicht gesenkt werden können. Doch das steht auf einem ganz anderen Blatt.
Die Eröffnungsveranstaltung, auf der der amtierende Bundeskanzler Gerhard Schröder eine Festrede hielt, fand am Dienstagnachmittag um 16 Uhr statt. Wir waren vor Ort - für den Einlass war eine persönliche Einladung notwendig.

