Ciprico-Software für 49 Euro: Profi-RAID mit Onboard-Controllern
Flexible Speicherarchitektur per Software, macht aus Onboard-SATA-Controllern hochkarätige RAID-Lösungen. Ciprico VST 2008 verwandelt einfache Controller zu Business-RAID. mehr lesen
IBM stellt AMD-basierte Serversysteme vor
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Server
Tags: ibm, server, amd 0 Kommentare
IBM hat zwar bereits seit 2003 eine AMD-Opteron-basierte High-Performance-Lösung im Programm. In den vergangenen Jahren fokussierte das Unternezhmen im Serverbereich allerdings ungleich stärker auf eine enge Kooperation mit Intel und deren lange Zeit als leistungsschwächer angesehenen Xeon-Prozessoren.
Der Zeitpunkt für IBMs Schwenk zu AMD kommt überraschend, da Intel erst im Juni einen neuen leistungsstarken Dual-Core Xeon-Server-Chip vorgestellt, der sowohl seinen Leistungsmerkmalen und der Energieeffizienz als ernstzunehmende Konkurrenz für Opteron gilt. Während einige Marktbeobachter noch rätseln, warum IBM gerade jetzt seine Kooperation verstärkt, sehen andere vor allem den jüngsten Erfolg des breiten Opteron-basierten Portfolios bei Sun Microsystems und HP als Grund.
Der jüngste Schwenk auf AMD-Prozessoren gibt IBM außerdem die Möglichkeit, das Intel-dominierte Server-Portfolio entscheidend zu verbreitern. "AMD wird, wie es aussieht nicht vom Markt verschwinden - und als Full-Service-Laden muss man einfach Cola und Pepsi führen", sagt etwa IT-Analyst Gordon Haff vom Forschungsinstitut Illuminata. Unterstützung erhält diese Theorie durch den IBM-Sprecher Jeff Benck, der am Rande der Pressekonferenz zur neuen Serverlinie sagte: "HP hatte eine breiter angelegte Produktlinie, aber nach dem heutigen Tag ist dies Geschichte."
Mit den vorgestellten BladeCenter LS41 und LS21 sowie drei neuen Serversystemen - x3755, x3655 und x3455 - will IBM die Möglichkeiten des High Performance Computing noch besser ausschöpfen, ohne dabei die Ausfallssicherheit und Stabilität zu gefährden. Besonderen Wert wird eigenen Angaben zufolge dabei auf Energieeffizienz gelegt. Studien zufolge gehen mittlerweile nämlich bereits 25 bis 40 Prozent der jährlichen Ausgaben eines Rechenzentrums auf Strom und Kühlung zurück. Diesem Trend will der Konzern der mit IBM-Technologie Cool Blue sowie in Zusammenarbeit mit den Prozessorenherstellern nun bewusst entgegentreten.
Reagieren Zurück zur News-Übersicht
- Roxio reduziert den Preis von WinonCD 8 CD & DVD um die Hälfte
- Garmin stellt Navigationssystem mit Bluetooth vor
- IBM stellt AMD-basierte Serversysteme vor
- Real Player nun mit Download-Abfrage für Firefox
- Cherry stellt zwei extraflache Wireless-Tastaturen vor
- Telekom startet die Vermarktung von "T-One"-Telefon

