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Fazit
Seite zurückNotebooks mit Desktop-CPU wie das Thinkpad G40 haben durchaus ihre Berechtigung. Sie ermöglichen dem Anwender auf Grund Ihres höheren Gewichts zwar nicht dieselbe Mobilität, wie ein Notebook mit Mobile-CPU. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und der Akkulaufzeit können sie sich aber durchaus mit den deutlich teureren, mobileren Konkurrenten messen. Der typische Steckdosenspringer wird an einem Gerät wie dem Thinkpad G40 sicher seine Freude haben, Straßenkämpfer werden einem Gerät mit Strom sparendem Mobile-Prozessor wegen des geringeren Gewichts den Vorzug geben.
Für Anwender, die eine hohe 3D-Leistung, beispielsweise zum Spielen benötigen, ist das Thinkpad G40 nicht geeignet. Dazu ist die Leistung der integrierten Grafiklösung zu niedrig. Fürs gelegentliche Zocken in der Mittagspause reicht sie aber allemal.
Die häufig geäußerte Behauptung, dass das Betriebsgeräusch eines Notebooks mit Desktop-CPU deutlich lauter ist, stimmt auch nicht. Ein thermisch ordentlich konzipiertes System wie das Thinkpad G40 verhält sich akustisch absolut unauffällig.
Ansonsten gefällt das Thinkpad G40 durch seine gute Verarbeitung und die ergonomische Tastatur, welche der eines Thinkpad T40 in nichts nachsteht.
Für den Mini-PC sprechen die Erweiterbarkeit mit einer dedizierten Grafikkarte und die Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten für Peripheriegräte. Wer erwartet, dass ein Mini-PC auch ein Mini-Geräusch produziert, wird bitter enttäuscht. Hier kann das Notebook klar gegenüber dem Desktop-PC punkten.
Alles in allem kann demnach ein Notebook wie das Thinkpad G40 durchaus als veritabler Desktop-Ersatz angesehen werden. Zugegeben, die aktuelle Notebook-Technologie hinkt leistungsmäßig wie immer der Desktop-Technologie hinterher. Demzufolge muss sich das Thinkpad G40 im direkten Vergleich mit einem Desktop-System wie dem Mini-PC SB61G2 von Shuttle in jedem Benchmark geschlagen geben. In der Praxis aber erweist sich der Geschwindigkeitsvorteil des Desktop-Systems gegenüber dem Notebook, als meist weit geringer, wie dies der bloße Vergleich der Spezifikationen beider Systeme zunächst vermuten lässt.
Wenn Sie mich nach meiner persönlichen Meinung fragen: Ich würde mich für vor allem aus zwei Gründen für ein Notebook entscheiden. Zum einen ist mir wichtig, dass mein PC ein gewisses Maß an Mobilität bietet und wenig Platz benötigt. Zum anderen schätze ich Systeme mit einem niedrigen Geräuschpegel. Eine hohe Rechenleistung ist für mich von eher nachrangiger Bedeutung. Ihre Präferenzen mögen vielleicht ganz woanders liegen. Sie sehen: Die Qual der Wahl bleibt. Ich hoffe aber zumindest, Ihnen eine Entscheidungshilfe mit auf den Weg gegeben zu haben.
