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IBM: Vierfaches Volumen dank neuer Festplattentechnik

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02:20 - 22. Mai 2001 von Stephan Lex

Mittels Einsatz der sogenannter AFC (Antiferromagnetically coupled)-Technologie ist es IBM gelungen, die Kapazität von Festplatten durch die Steigerung der Datendichte zu erhöhen. Aktuelle Harddisks haben eine Datendichte von 20 GBit pro Quadratzoll, IBM will nun dank der neuen Technik in Lauf der nächsten zwei Jahre 100 GBit erreichen, wodurch dann Festplatten mit Kapazitäten von bis zu 400 GByte möglich werden. Das Prinzip basiert auf einer nicht-magnetischen Schicht Ruthenium zwischen zwei magnetischen Schichten. Die Ruthenium-Schicht ist lediglich drei Atomlagen dicht und wird deshalb als Feen-Staub (pixie dust ) bezeichnet. Ein weiterer Vorteil der Methode ist die Tatsache, dass keine großen Änderungen der Produktionsmethoden notwendig sind, da nahezu die gleichen Schreib/Leseköpfe verwendet werden können, wodurch die Preise für die neuen Festplatten nicht zu hoch ausfallen dürften. Die AFC-Technik kommt bereits in der Travelstar-Serie zum Einsatz. Hier liegt die Datendichte im Moment bei 25,7 GBit pro Quadratzoll, ab Herbst will man diese um ein Drittel steigern. Bis dahin sollen alle IBM-Festplatten das neue Verfahren einsetzen.

Quelle: Tom's Hardware

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