Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Mäuse & Tastaturen
Alle Mäuse & Tastaturen Tests

Newsletters


Ähnliche Themen
  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Funktionsweise der optischen Mäuse

Seite zurück Seite vor
18:00 - 31/01/2003 von Stéphane Kauffmann

Um zu verstehen, worum es bei einem optischen Sensor geht, muss man zuerst seine Funktionsweise kennen. Das ursprünglich von Agilent Technologies, einer Tochter von Hewlett-Packard, entwickelte System ist kompliziert, auch wenn die Massenfertigung inzwischen nicht mehr teuer ist.

Eine rote Leuchtdiode strahlt Licht auf die Oberfläche und eine einfache Kamera nimmt in regelmäßigen Intervallen Bilder von der Oberfläche auf. Ein Chip vergleicht dann die Bilder miteinander und berechnet anhand der Unterschiede die Bewegung der Maus. Bis heute waren zwei Werte zur Bewertung der Performance des Sensors allgemein akzeptiert: die Zahl der aufgenommenen und analysierten Bilder pro Sekunde und die Auflösung, das heißt die Zahl der möglichen Aufnahmen auf einer bestimmten Streckenlänge.

Der erste Faktor ist leicht zu verstehen: Je mehr Messungen es in einem bestimmten Zeitraum gibt, desto besser sind die Geschwindigkeit und die Genauigkeit. Bei der Auflösung ist die Sache komplizierter. Sie wird von den Herstellern in dpi (dots per inch ) angegeben, es handelt sich in Wirklichkeit aber um cpi (count per inch ), also um die Zahl der Messungen, die auf der Strecke von einem Zoll Länge - das sind 2,54 cm - durchgeführt werden.

Die Auflösung beeinflusst zwei physikalische Faktoren: Wird sie höher, verbessert sich damit auch die Genauigkeit, denn es gibt mehr Messungen für eine bestimmte Distanz, andererseits legt die Maus auch weniger Strecke physisch zurück. Dieses Verhältnis ist für hohe Bildschirmauflösungen interessant, denn man benötigt eine geringere Handbewegung, um von einer Ecke des Bildschirms in die andere zu kommen.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen