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Neuer MX-Sensor

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18:00 - 31/01/2003 von Stéphane Kauffmann

Logitech hat sich nun vorgenommen, die Sache mit dem neuen MX-Sensor, den sie zusammen mit Agilent Technologies entwickelt haben, noch mehr zu verwirren. Um mit etwas Einfachem zu beginnen: Die Auflösung bleibt unverändert bei 800 cpi. Wie wir festgestellt haben, ist das eine gute Wahl, denn diese Auflösung ist besser für hohe Bildschirmauflösungen geeignet.

Dafür spricht man bei Logitech nicht mehr von Bildern pro Sekunde, sondern von einer anderen Einheit, Megapixel pro Sekunde. So verkündet uns Logitech außerdem, dass ihre MX-Maus eine Beschleunigung von 10 g aushält. Das ist eine Zahl, bei der man ins Träumen gerät. Bestimmt beeindruckt sie den Kunden, der sich bereits in seinem F14-Jäger von einem Flugzeugträger katapultiert sieht, aber es geht hier nicht darum, eine Maus in den Orbit zu schießen. Man muss untersuchen, in welcher Hinsicht dieser Sensor einen echten Vorteil bringt.

Übergang zu Megapixeln

Wie ich in der Einleitung dargestellt habe, wird das von der Kamera aufgenommene Bild an einen Sensor übermittelt, der wie bei einer Digitalkamera eine bestimmte Menge Pixel verarbeiten kann. Je mehr es davon gibt, desto feiner ist das Bild - ganz logisch. Nun ging es aber in der Werbung bisher nicht um die Größe des Sensors. Logitech hat also seinen Sensor vergrößert, um ein genaueres Bild von der Umgebung zu erhalten. Wenn der Chip zwei Bilder miteinander vergleicht, hat er mehr Informationen und ermittelt die Bewegung mit größerer Genauigkeit.

Die angegebene Zahl von 4,7 Mio. Pixel pro Sekunde entspricht also der Zahl von Bildern pro Sekunde multipliziert mit der Menge der Pixel des Sensors. Leider erklärt Logitech zwar, dass man, wenn der Sensor größer wird, weniger Bilder pro Sekunde aufnehmen kann, gibt die zwei Zahlen im White Paper aber nicht an, zweifellos aus Angst, dass die neue Geschwindigkeit niedriger ist und dem Image des Sensorherstellers schadet.

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