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iCloud: Virtueller PC für Privatanwender

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11:20 - 8. Mai 2009 von Thomas Kretschmann

Kostenlos bietet Xcerion eine Art Cloud-Computing-System für Privatanwender an. Per Webbrowser ist damit der Zugriff auf einen virtuellen Desktop-Rechner samt Anwendungen und Speicherplatz möglich.

icloud: Virtueller PC im BrowserBeim icloud-Service handelt es sich um einen virtuellen PC-Desktop, der innerhalb eines Browser-Fensters läuft. Statt nur eine Anwendung übers Web von überall aus zugänglich zu machen, bekommt der Anwender mit iCloud gleich einen ganzen Desktop-Rechner: Mit Office-Paket inklusive Präsentations-Applikation, E-Mail-Programm, Multimedia- und Instant-Messaging-Software, kleineren Spielen, Kalender-, Kontaktverwaltung und einigen Widgets – insgesamt gibt es 30 Programme. Der »Desktop« sieht aus wie eine Mischung aus Windows XP und Vista. Insgesamt werden 3 GByte Speicherplatz geboten.

»Mit icloud verbinden wir einen virtuellen Computer mit Applikationen sowie Speicher und stellen den Service jedem Webuser zur Verfügung«, so Xcerion-CEO Daniel Arthursson. Wird in einer icloud-Applikation eine Datei gespeichert, geschieht dies auf dem Server. »icloud ist ein Desktop-Computer für jeden – selbst wenn man keinen eigenen physischen Rechner besitzt«, erklärt Arthursson. Praktisch dürfte icloud unter anderem für Anwender in Internet-Cafes sein. Doch auch die Arbeit mit mehreren Rechnern an unterschiedlichen Standorten will icloud durch die immer gleiche Arbeitsoberfläche erleichtern.

Derzeit ist icloud noch in einer Betaphase – mit dem Nachteil, dass bislang nur der Internet Explorer als Fenster zum virtuellen PC unterstützt wird. Eine Firefox-Variante funktioniert zwar bereits, aber nicht fehlerfrei.

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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Aros93 08/05/2009 13:35
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-0+

Hmh die Idee find ich persönlich gar nicht mal so schlecht, aber 3gb sind ein bisschen happig finde ich ^.^

sikarr 08/05/2009 14:00
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-0+

mir missfällt der Gedanke immer mehr meiner Daten aus der Hand zu geben, woher weiß ich das der Anbieter meine Daten nicht Missbraucht?

Bei Geschäftskunden wirds ja noch schlimmer wenn da was abhanden kommt.

M1n1m3 10/05/2009 11:29
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-0+

naja unsere emails sind auch nicht auf unseren rechnern sondern auf irgendwelchen servern...
aber jetzt irgendwelche office dokumente dort abzuspeichern oder sogar bilder...ne würd ich auch nicht tun.

aber is auf jedenfall ne coole sache das sowas gibt.

Denken 11/05/2009 10:48
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-0+

Die Grundidee ist auf jeden Fall Klasse. Ich habe quasi egal wo ich gerade bin ob im Internetcafe oder im Urlaub meinen eigenen PC zur Verfügung. Egal auf welcher Plattform. Wenn man mal von der momentanen Bindung an den IE absieht.

Egal ob mein Laptop oder mein PC kaputt geht. Der Virtuelle PC läuft immer. Was ich mich Frage ist, ob ich dem Virtuellen PC einen Auftrag geben könnte und er diesen nach meiner Abmeldung dieser weiter abarbeitet oder er eingefroren wird.

sikarr 11/05/2009 15:50
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-0+

die Idee is gut, das ist ja richtig aber bei der momentanen Datenpannen von diversen GRÖSSEREN Unternehmen fällt es mir schwer dieses optimistisch zu betrachten.

Was mich am meisten stört ist das dieses Cloudcomputing nicht Transparent ist, jeder will auf den Zug aufspringen. Es kommt mir bald so vor als ob die Unternehmen eine Wette am laufen habe wer zu erst die meisten Benutzerdaten hat. Man kommt an diese Daten ja auch nicht ran, wenns mir den Rechner zu Hause fickt hab ich immer noch n Backup, das mit dem V-PC passiert stehste da wie Gummibär.

lukisbg 12/05/2009 13:03
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-0+

sieht recht interessant aus. hat beim integrierten mail-clienten schon wer die option für den postausgangs-server gefunden?

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