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IDF 2001 Spring: 1. Teil
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Einleitung
- 2 – Nichts gegen die Person: Der Pentium 4 ist nur reines Geschäft!
Als das Intel Developer Forum (IDF) im Jahre 1997 zum ersten Mal stattfand, war es eine eher kleine Veranstaltung mit 850 Besuchern, die zwei Tage dauerte. Die wichtigste Funktion war, der Computerwelt mitzuteilen, was Intel in Zukunft mit Chipsätzen und Boards beabsichtigte. Ob Komponentenhersteller oder Händler, jeder erfuhr, was man zu tun hatte, um im harten Business bestehen zu können. Damals sah man nur viele Ingenieure und Entwickler, jedoch kaum Glamour oder herausragende Konzepte.
Heutzutage ist das IDF ein riesiges Festival: Ein Spektakel, das rigoros von Intels Meinungsmachern kontrolliert wird. Diese versuchen besonders, die Presse auf Intel-Kurs zu trimmen. Nach ersten Presseberichten bleibt es jedoch ungeklärt, über welche Neuigkeiten man sich überhaupt freuen oder ärgern soll. Man erfährt mehr, wenn man zwischen den Zeilen liest oder Nebenveranstaltungen besucht. Erst in einigen Tagen wollen wir das IDF auswerten und Rückschlüsse ziehen.
In diesem ersten Bericht richten wir unser Hauptaugenmerk auf den Pentium 4, da dieser den größten Einfluss auf den PC-Markt in Jahr 2001 haben wird. Intels Strategie, besonders in Bezug auf Speicher-Technologien, hat bei vielen von uns nur ein Kopfschütteln hervorgerufen. Steckt vielleicht mehr dahinter?
In Teil 2 erfahren wir mehr über Intels Sicht der Computerwelt. So soll diskutiert werden, ob man sich auf die neuen Handhelds und Peripheriegeräte freuen soll oder nicht. Ebenfalls werfen wir einen Blick auf die Richtlinien, die Intel seinen OEM-Partnern vorgibt. Diese bestimmen, welche Rechnersysteme im kommenden Jahr gebaut werden. Schon jetzt: Viele kleine PC-Assembler wissen, wie man sehr gute Systeme zusammenbaut und damit mehr Leistung fürs Geld erzielt als mancher OEM. Immerhin haben diese gute Verkaufsargumente, wenn sie sich gegen die großen Intel-Apostel anlegen.
