Tuner-Treffen: Abit KA7 und Asus K7V

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19:00 - 12/05/2000 von Frank Völkel

Unter den derzeit auf dem Markt erhältlichen Boards mit KX133-Chipsatz eignen sich das Abit KA7 und das Asus K7V sehr gut zum Overclocking. Beide Platinen ermöglichen es, komfortabel per Bios sämtliche Einstellungen für den Front-Side-Bus- und Speichertakt vorzunehmen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Spannung für die CPU-Core feinstufig zu variieren. Die höchste Einstellung beim Front-Side-Bus zeigt das Abit KA7, das theoretisch eine maximale Taktrate von 183 MHz bietet. Dieser Takt setzt sich aus dem maximalen FSB von 155 MHz und einer zusätzlich wählbaren Takterhöhung von maximal 28 MHz zusammen. Das Asus K7V lässt sich lediglich auf 155 MHz takten.


Impossante Tuning-Features: Der Front-Side-Bus-Takt lässt sich sowohl beim Abit KA7 als auch beim Asus K7V sehr variabel einstellen. Dennoch ist bei den höhergetakteten Athlon-CPUs bei maximal 105 MHz die Taktgrenze erreicht.

Dennoch sind diese Angaben von rein theoretischer Bedeutung, da sich der extern organisierte L2-Cache des Athlon bei diesen Taktraten nicht betreiben lässt. Interessant sind dagegen die von beiden Boards reichlich gebotenen Taktschritte zwischen 100 und 133 MHz. In der untenstehenden Tabelle sind die FSB-Frequenzen mit den jeweils zugehörigen PCI-Taktraten dargestellt. Die Tatsache, das die Athlon-Prozessoren mit 700, 800 und 1000 MHz keine große Steigerung des Front-Side-Busses verkraften, bestätigte sich sowohl beim Abit KA7 als auch beim Asus K7V. Der maximal mögliche FSB-Takt unter Voraussetzung eines vollkommen stabilen Alltagsbetriebs beträgt bei beiden Boards lediglich 105 MHz. Somit sind beim Athlon 700 geradeeinmal 735 MHz, beim Athlon 800 maximal 840 MHz und beim Athlon 1000 maximal 1050 MHz in Verbindung mit einem sicheren Betrieb möglich. Sieht man einmal von dem recht bescheidenen Übertaktungspotential der von uns getesteten Athlon-Prozessoren ab, bieten die beiden Boards noch umfangreiche Features zur schrittweisen Leistungssteigerung.


Overclocking-Stabilität durch schrittweise Erhöhung der Core-Spannung. Doch Vorsicht: Der Athlon 800 beispielsweise verträgt maximal 1,75 Volt.

So lässt sich zum Beispiel durch die Anhebung der Core-Spannung der CPU das Systemverhalten deutlich stabilisieren. Häufig genügt schon eine Spannungserhöhung um 0,05 bis 0,1 Volt. Allerdings muß man dabei aufpassen, für welche Core-Spannung der Prozessor ab Werk spezifiziert wurde. Ein Beispiel: Der Athlon 1000 ist standardmäßig für eine Core-Spannung von 1,8 Volt vorgesehen. Im Zusammenspiel mit einem großzügig dimensionierten Kühlkörper samt Lüftern kann die Spannung schrittweise auf 1,9 Volt erhöht werden. Das Abit KA7 erlaubt eine Justage der Core-Spannung im Bereich zwischen 1,3 und 1,9 Volt, während das Asus als Obergrenze sogar 2,05 Volt zulässt.

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