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Die erzielbare Taktsteigerung des Thoroughbred "B" gegenüber dem Thoroughbred "A" ist immens, da die interne Verlustleistung gesenkt werden konnte. Das Spitzenmodell des Thoroughbred "A" in Form des Athlon XP 2200+ (1800 MHz) verzeichnet eine maximale Verlustleistung von 67,9 Watt und liegt knapp hinter dem Vorgänger Palomino in Form des Athlon XP 2100+ (1733 MHz) mit 72 Watt.
Dagegen verbucht der Thoroughbred "B" bei 2133 MHz eine Verlustleistung von 68,3 Watt - im Verhältnis zur höheren Taktrate ein geringerer Anstieg. Zukünftige Versionen des Athlon XP mit 2400 MHz (XP 3000+) haben eine Verlustleistung von zirka 77 Watt.
Korrektur der Model Number: Jetzt 133-MHz-Schritte
AMD führte mit der Vorstellung des Athlon XP mit Palomino-Kern das so genannte Model Numbering (P-Rating) ein. Dahinter verbirgt sich die Absicht, einen realen Vergleich zum Erzkonkurrenten Intel herzustellen, der mit "echten" Megahertzangaben seine Prozessoren bewirbt. Ganz so wie es der wenig technisch versierte Kunde am besten versteht: Megahertz und Gigabyte.
Wie wir in zahlreichen Artikeln schon festgestellt haben, reicht die Angabe der Taktrate eines Prozessors zur Charakterisierung der Leistungsfähigkeit bei weitem nicht aus. Allerdings lassen unsere letzten Vergleichstests erkennen, dass das Model Numbering der Spitzenmodelle nicht den Leistungswerten eines vergleichbaren P4 entspricht. Aus diesem Anlass korrigierte AMD den virtuellen Wert nach unten: Während früher eine Taktsteigerung von 66 MHz einem äquivalenten Anstieg von 100 Punkten entsprach, werden heute vom absoluten Wert 100 Punkte abgezogen. Damit gesteht AMD ein, dass die alte Leistungsskala gerade bei den hohen Taktraten zu hoch angesetzt ist.
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