Security-Funktionen: Das gibt's vom Hersteller

Seite zurück Seite vor
18:00 - 09/03/2004 von Dr. Harald B. Karcher

Während private Haushalte, Freiberufler und kleine Firmen immer öfter Funklaptops und WLAN-Access-Points völlig unbeschwert zur Vermeidung des Kabelgestrüpps einsetzen, haben viele IT-Direktoren in den großen Firmen förmlich Angst vor einer WLAN-Einführung. Wenn über ungesicherte WLAN-AccessPoints in den Firmen nämlich Bank- und Kundendaten, Produktions- und Marketingpläne, Preisstrategien und ähnlich wettbewerbssensible Firmendaten per Funk auf fremde Laptops gelangen sollten, dann rollen Karriere-Köpfe bei den IT-Verantwortlichen. Bekanntlich funken die drahtlosen Netze ja oft bis auf Parkplätze und Bürgersteige hinaus, oder bis in benachbarte Büros hinein. Also kämpft manch ein besorgter IT-Chef nicht etwa für, sondern sogar gegen die Einführung der ach so komfortablen drahtlosen Netzwerke, nur um die Sicherheitsrisiken von WLANs zu umsegeln. Diese totgeschwiegenen Investitionsverhinderungs-Ängste kennt kein Hersteller besser als Cisco Systems und dessen Large Account Sales-Truppe. Also haben sich Cisco und Intel verbündet, um mehr Sicherheit in drahtlose Produkte und Installationen zu bringen, denn sonst geht nämlich auch bei Intel die ganz große "Kabel-Ab"-Strategie nicht voll auf - zumindest nicht im sicherheitssensiblen Firmengroßkundengeschäft. Das Bemühen um mehr WLAN-Security spürt man jetzt auch deutlich an der Software des neuen Centrino-BG-Funkmoduls und am zugehörigen Bedienungs-Handbuch.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen
Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Netzwerktechnik
Alle Netzwerktechnik Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner