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Intel 915GM: PCI Express für Notebooks

19:00 - 23/05/2005 von Harald Thon

Rund vier Monate sind seit der Einführung von Intels zweiter Generation der Centrino-Mobiltechnologie vergangen. Bekannt ist sie auch unter dem Codenamen Sonoma . Nun gibt es endlich ausgereifte Geräte im Handel. Als Testkandidaten haben wir uns das Dell Latitude D610 ausgesucht, ein aktuelles Sonoma-Notebook mit 915GM-Chipsatz. Als Ur-Centrino-Gerät bedienten wir uns des Uniwill 223II0, das die Grundlage unseres Projektes Mein Notebook im Eigenbau: Anleitung und Kaufberatung bildete.

Bevor wir das Dell Latitude D610 genauer vorstellen, wollen wir noch einmal kurz in Erinnerung rufen, welche technischen Neuerungen mit dem 915GM-Chipsatz Einzug ins Notebook gehalten haben.

915GM versus 855GME

Der 915GM ist ein Mitglied der Mobile Intel 915 Express Chipsatzfamilie, die auch bekannt ist unter dem Codenamen Alviso .

Mit Alviso haben neben dem PCI-Express-Bus-Standard, CPUs mit höher getaktetem Front Side Bus und nominell schnellerer, Strom sparender DDR2-Speicher Einzug in die Welt der Notebooks gehalten. Darüber hinaus bieten die Chipsätze den Herstellern die Möglichkeit, im Notebook jetzt auch SATA-Schnittstellen, Intels High Definition Audio und die neue Expresscard IO-Schnittstelle anzubieten.


Blockschaltbild des Mobile 915GM Chipsatzes (Zum Vergrößern anklicken)

Der Grafikcore des 915GM basiert auf dem Graphics Media Accelerator 900 (GMA900), wie er auch in den Desktop-Chipsätzen 915G und 925G zum Einsatz kommt. Demzufolge ist der Grafikcore zwar DirectX-9-kompatibel, aber nicht DirectX-9-konform. Er verfügt über vier Pixel Pipelines, die Vertex Shader werden hingegen von der CPU emuliert. Im Gegensatz zu einem dedizierten Grafikprozessor, der DirectX 9 vollkommen in Hardware unterstützt, wie beispielsweise ATis MR X300 oder Nvidias GeForce Go 6200, ist die Vertex Shader Performance und somit die komplette 3D-Performance des GMA900 von der Leistungsfähigkeit der CPU abhängig.

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