Celeron vs. Pentium III

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19:00 - 11/07/2000 von Patrick Schmid

Computer sind mittlerweile zu verbreiteten Gebrauchsgegenständen wie Fernseher geworden. Das Internet hat zu dieser Entwicklung in den vergangenen Monaten beträchtlich beigetragen. Viele unserer Leser haben geschäftlich mit Computern zu tun, andere sind Freaks oder beschäftigen sich in ihrer Freizeit damit. Die Mehrheit der Anwender will es sich jedoch nicht leisten, 4000 Mark für einen Rechner auszugeben, der nach einem Jahr faktisch veraltet ist. Ein anderer Kreis von Usern ist einfach nicht bereit, große Beträge für Komponenten auszugeben, wenn bescheidenere Lösungen zu einem ähnlichen Ziel führen. Aus diesen Gründen hat der Low-End-Markt in den letzten Jahren einen anhalten Boom erlebt, durch den man sich bei Intel überhaupt erst dazu entschlossen hat, den Celeron anzubieten. AMD konnte von dieser neuen Klientel ebenfalls profitieren, denn der Absatz der K6-2- und K6-III-Prozessoren ist beachtlich, obwohl dieser nie eine ernsthafte Bedrohung für Intels High-End-Chips gewesen ist.

Die Verkaufszahlen der Lowend-Prozessoren kann man nicht durch deren hohe Performance begründen, sondern einzig durch die Tatsache, dass ein Celeron ausreichend Leistung für viele Anwendungsbereiche zur Verfügung stellt. Textverarbeitung, Tabellen, Präsentationen, Webdesign oder ähnliche Anwendungen benötigen nun mal keinen Gigahertz-PC.

Der Celeron unterscheidet sich nicht sehr von seinem großen Bruder. Er sieht sogar fast gleich aus. Wenn die Beschriftung nicht wäre, so könnte man beide Modelle trotzdem noch voneinander unterscheiden:

Der linke Prozessor ist der Pentium III; er besitzt mehr Kondensatoren.

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