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Gaming-Performance auf 6 Windows-Generationen im Vergleich
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Intel Developer Conference zeigt PCs von morgen
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Das Intel Developer Forum in San Francisco ging am vergangenen Freitag zu Ende. Bahnbrechende Neuerungen waren dabei nicht zu bestaunen, allerdings legte Chipgigant Intel (und auch der Herausforderer AMD in einem nahe gelegenen Hotel) die Fahrtroute für die nächsten zwei Jahre der Öffentlichkeit vor.
Neben einem wassergekühlten Pentium 4 mit 4-GHz Takt (wir berichteten) zeigte Intel-Chef Craig Barrett einen konventionell mit Luft gekühlten Pentium 4, der nur auf drei GHz lief, zusammen mit einem Anwendungsbeispiel.
Bisherige Programme benötigen keine astronomischen CPU-Taktraten, also ist Intel stets auf der Suche nach Verkaufs-Argumenten für immer schnellere Prozessoren. Die "Killer App" heisst Streaming Video, also Fernsehen auf dem PC ohne Hilfe von Hardware-Decoding. Wer Videos in TV-Qualität auf dem PC downloaden und anschauen will, ohne eine High-End-Grafikkarte zu besitzen, muss tatsächlich zu einer solchen Raketen-CPU greifen. Dazu passt auch die Ankündigung eines 800-MHz-(4 x 200)-Front-Side Bus. Diese Technik wird aber erst Ende des Jahres 2003 auf den Markt kommen, dann als CPU in 0,09-Mikron-Fertigungstechnik unter dem Codenamen "Prescott".
Intels X-Box für Büro-Anwender
Einen ganz anderen, wirtschaftlich orientierten Ansatz folgt der "Lecta", ein PC für Office-Benutzung. Dieser kleine, "legacy-free" aufgebaute PC verzichtet auf Altertümlichkeiten wie Diskettenlaufwerk oder serielle Anschlüsse und erinnert durch seinen kompakten Aufbau und das Platz und Strom sparende Design an eine X-Box, nur eben für ernsthafte Anwendungen.
Die Sensation war aber Experten zufolge nicht auf der Intel Konferenz selbst, sondern einige Blocks entfernt in einer von AMD gemieteten Hotel-Suite zu bewundern: Der erste lauffähige "Hammer"-Prozessor. Erst einen Monat alt, zeigt der Athlon-Nachfolger bemerkenswerte Leistungsfähigkeit. So konnten neben Officeprogrammen unter Windows-XP auch parallel dargestellte 32- und 64-Bit Anwendungen unter Linux vorgeführt werden. Die nächste europäische Intel-Konferenz findet vom 28. bis 29. Mai in München statt.
Quelle: Tom's Hardware
