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Das SS4000 mit dekorativ geöffneten Laufwerksschächten.
Intel richtet sich mit seinem ersten NAS-Produkt an den SMB-Sektor (Small and Medium Businesses), denn gerade in diesem Bereich sind funktionierende und gleichzeitig bezahlbare Lösungen immer gefragt. Erfahrungsgemäß wird in kleinen Unternehmen oft nicht auf systematische und sichere Datenhaltung geachtet. Stattdessen sind Daten gern auf eine Vielzahl von Rechnern verteilt, was zu deutlicher Mehrarbeit beim Archivieren führt und eine Achillesverse für praktisch jedes Unternehmen darstellt.
Das SS4000-E von Intel ordnet sich von den Dimensionen und der Festplattenanzahl in der gleichen Klasse ein wie das größte Gerät bei unserem letzten NAS Vergleich "Die glorreichen Sieben", die Buffalo TeraStation. Damit ist es - sieht man sich die bisherigen Präferenzen in diesem Segment an - für den Privatanwender eher eine Nummer zu groß.
Auf der Vorderseite geben sieben LEDs Auskunft über Betrieb, Zustand des Gesamtsystems, Zustand der Festplatten und den Anschlussstatus samt Aktivität auf den beiden Netzwerkanschlüssen. Ein großer Gehäuselüfter sorgt für Einhaltung einer konstanten Festplattentemperatur. Die Geräuschentwicklung liegt im Rahmen des Erwarteten und wäre in Büroumgebungen für die meisten Anwender zu akzeptieren, zumal das Gerät in der Regel enfernt von Arbeitsplätzen aufgestellt werden dürfte.
Sowohl die Backplane als auch die Systemplatine im Inneren sind temperaturüberwacht; bei Überschreitung der Maximalwerte wird das System automatisch heruntergefahren. Dank eines Autosensing-Netzteiles ist das SS4000-E für Betriebsspannungen zwischen 90 und 264 Volt geeignet und kann somit weltweit bedenkenlos eingesetzt werden.
Der Zugriff auf das SS4000-E geschieht über Netzwerkfreigaben oder über FTP - die passende Serverfunktionalität hat das System mit auf den Weg bekommen. Somit ist auch der Zugriff über das Internet auf einfachste Art und Weise möglich (wenn gleich nicht sehr sicher).

