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Intels neues CC820-Board mit SDRAM-Support

18:00 - Freitag, 3. Dezember 1999 von Brent Kerby
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4 - Erwartungen an die Performance des CC820

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Als wir das CC820-Motherboard erhielten, wussten wir sofort, dass der Memory Translator Hub die Performance drücken würde. Sie haben es sicherlich bei Live-Übersetzungen in Talkshows und dergleichen gesehen: Tritt ein ausländischer Gast auf, dann dauert die Übersetzung des Dolmetschers immer einige Zeit, bis man weiß, was die jeweilige Person gesagt hat. Aus technischer Sicht ist das beim CC820 genauso, denn der Memory Translator Hub 82805 braucht eine Weile bis RDRAM-Infos als SDRAM-Daten ankommen. Wir schließen daraus, das die Performance schlechter als bei einem 440BX ausfallen dürfte.

Der Vergleich mit BX und VIA Apollo Pro

Wir wollten von vornherein das CC820-Motherboard (SDRAM) mit der RDRAM-Variante VC820 vergleichen. Darüber hinaus möchten wir herausfinden, wie sich diese beiden Systeme mit einer "alten" Intel-440BX-Plattform und einem VIA Apollo Pro 133 Plus schlagen. Alle Systeme haben wir mit einem Pentium III 600 MHz, 128 MB Speicher, einer Festplatte von Western Digital (AC418000 UDMA) und der Referenz-Grafikkarte von Nvidia (GeForce 256 DDR-SDRAM) ausgestattet.

Als Testprogramme ziehen wir unter Windows 98 die 3D-Spiele-Benchmarks Quake III Arena (Demo1 und Demo2) und Descent III heran. Zusätzlich müssen die Boards ihr Können mit dem Business-Applikations-Benchmark Sysmark98 beweisen. Hier testen wir unter zwei Betriebssystemen: Windows 98 (Zweite Ausgabe, SE) und NT 4.0 mit dem Service Pack 5. Um die Grafikkarte als Flaschenhals auszuschließen, reduzieren wir bei den Spielen die Auflösung auf 640 x 480 Pixel bei 16 Bit Farbtiefe. Die Sysmark-Tests laufen mit der typischen Windows-Auflösung von 1024 x 768 Pixel.


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