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Internet per Satellit: Hotspots vom Eutelsat
2 - Satelliten-Schüssel auf dem Dach
Auffälliges Kennzeichen eines solchen Internet-Hotspots wäre eigentlich eine Satelliten-Schüssel am Boden, an der Hauswand, im Giebel, auf dem Dach oder auf einem Mast. Im konkreten Fall war die Schüssel für drei Tage auf dem Dach des ICM installiert gewesen - leider an einer nicht einsehbaren Stelle, so dass wir hier ausnahmsweise ein Pressefoto des Anbieters verwenden müssen. Die Satelliten-Schüssel ist laut STG kaum größer als viele normale TV-Sat-Antennen und hat einen Durchmesser von 75 oder 96 Zentimetern. Während eine TV-Schüssel aber in der Regel nur eine Empfangseinheit hat, braucht so eine Hotspot-Schüssel eine Zwei-Wege-Einspeisung, um einen Rückkanal, mit dem Signale wieder zum Satelliten hinauf gesendet werden können, bereit zu stellen. Entsprechend laufen auch zwei dicke schwarze Kabel vom Sende-/Empfangsmodul der Schüssel bis zum Sat-Modem im Hot Spot herunter. Diese zwei schwarzen Internet-Kabel sahen wir tatsächlich vom Dach des ICM etwas provisorisch vor der Aussen-Fassade des ICM herunterhängen. Auf Höhe der ersten Etage verschwanden Sie ins Innere des ICM und liefen an den Stahlträgern der Presselounge herunter bis zu einem Tisch, auf dem das Satellitenmodem während der drei Medientage stand.

Zwei dicke schwarze Kabel führten von der auf dem Dach des ICM der Neuen Messe München installierten Satellitenschüssel zum Hot Spot in der Presse-Lounge.

Ganz unten steht das dunkelblaue Satellitenmodem, das die Sat-Signale in Ethernet-Pakete wandelt. Die beiden dicken schwarzen Antennenkabel am Modem führen auf das Dach des ICM zur Satelliten-Schüssel hinauf. Das kurze gelbe Ethernetkabel führt vom Satelliten-Modem zum dunkelgrauen SMC-Router. Daran hängen zwei ganz normale 11-Mbps-WLAN-Access Points von 1st Wave. Links liegend der weiß-blaue 1st WAVE Access Point mit eingesteckter WLAN-PC-Card aus Lucent-OEM-Zeiten, rechts schräg stehend schwarz ein weiterer Access Point von 1st Wave mit zwei gesonderten, kräftigen WLAN-Antennen.
Das 2-Wege-Satellitenmodem in der ICM-Presselounge hat zwei Anschlüsse für die Internet-Kabel vom Dach: TX-OUT für den Upload vom Laptop zum Satelliten und RX-IN für den Download. Dazwischen sitzt eine 10/100-MBit/s-Ethernet-Buchse, die laut STG dem Anschluss an einen Access Point dient. Im konkreten Falle war an dieser Stelle jedoch mit einem Patch-Ethernet-Kabel ein kleiner Router samt 4-Port-Miniswitch von SMC zwischengeschaltet. Der 4-Port-Switch erlaubt den Parallelbetrieb von bis zu vier Access Points, um entweder eine große Fläche mit dem WLAN "auszuleuchten" oder die Ausfallsicherheit durch Redundanz zu erhöhen. Im konkreten Falle hatte STG zwei Access Points der Firma 1st WAVE am SMC-Router hängen. Einen Authentifizierungs- und Billing-Server hatte STG im Show-Hotspot nicht installiert: Das schnelle Internet wurde ja drei Tage lang komplett verschenkt an jeden, der sich auf die SSID STGWLAN verbinden wollte und konnte, egal ob er sich gerade innerhalb oder außerhalb der Presselounge aufhielt. Das Funknetz war völlig offen und damit sehr einfach konfiguriert. Somit endet unsere Installationsbeschreibung hier.
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