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Eine Verbindung in das Internet klappt mit einem Router immer problemlos, weil der Router selbst die Verbindung zum Zielrechner herstellt und diese so lange geöffnet hält, wie sie benötigt wird. Dabei verwaltet der Router eine Liste, welche Verbindungen von welchem Rechner angefordert wurden, um die eingehenden Pakete an den richtigen Rechner weiterzuleiten.
Problematisch wird es, wenn ein Rechner einen Serverdienst im Internet anbieten soll. Der Router weiß ja von sich aus nicht, welcher Dienst auf welchem Rechner arbeitet und unter welchem Port er zur Verfügung gestellt werden soll. Nehmen wir an, ein Anwender möchte seinen eigenen HTTP-Webserver laufen lassen. Dazu installiert er auf seinem Rechner mit der IP 192.168.0.168 die Server-Software, die auf Port 80 auf eingehende Verbindungen wartet. Nun teilen wir dem Router mit, daß er seinerseits aus dem Internet eingehende Verbindungen auf Port 80 an den Rechner mit der IP 192.160.0.168 leiten soll.
Dies gilt analog auch für alle anderen Anwendungen. Für einen FTP-Server werden beispielsweise die Ports 20 und 21 weitergeleitet. Eine kleine Tabelle zeigt die meistverwendeten Ports:
| Ports | Anwendung |
|---|---|
| 20-21 | FTP-Server |
| 22 | SSH-Server ("Verschlüsseltes Telnet") |
| 23 | Telnet-Server |
| 25 | SMTP (Email-Server für ausgehende Mails) |
| 80 | Webserver (HTTP) |
| 110 | POP3-Email-Server |
| 137-139 | NetBIOS |
| 443 | SSL-gesicherter Webserver (HTTPS) |
| 4662, 4672 (UDP) | Emule |
| 5004 (UDP), 5060 (UDP) | Voice over IP (Internet-Telefonie) |
Zum Einstellen der Portweiterleitung muss die entsprechende Seite im Router aufgerufen werden, zu finden unter Firewall /Port Forwarding .

Aufruf der Portweiterleitungsoption
In die neue Weiterleitungsregel geben wir also folgende Daten ein: Die schon bekannte IP-Adresse 192.168.0.168 als Destination IP (Zieladresse), sowie die Portangaben für Source (Quelle, also der internetseitige Port) und Destination (Ziel, also der Port am Rechner 192.168.0.168). Im Feld Remark kann eine Bemerkung eingegeben werden, die den Zweck der Verbindung erklärt, in unserem Fall "Webserver".
Das Protokoll bleibt für nahezu alle Verbindungen auf TCP, nur wenige echtzeitfähige Anwendungen (z.B. VoIP-Telefonie) benötigen das Protokoll UDP.

Einrichten der Portweiterleitung für einen Webserver
Nach dem Klick auf Add ist die Regel in der unteren Liste zu finden und sofort aktiv.
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Der Artikel wirft Fragen auf:
Eine sehr informative und umfangreiche Dokumentation, Großes lob an Daniel Schuhmann (aktualsierung einiger Punkte, die in den neueren versionen unterstützt werden ,sind sinvoll)