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Professioneller Internet-Router im Eigenbau
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- 1 Internet-Router im Eigenbau
- 2 Benötigte Hardware
- 3 Benötigte Hardware, Fortsetzung
- 4 Wie viele Netzwerkkarten?
- 5 Installation des Systems
- 6 Booten von der Installations-CD, Fortsetzung
- 7 Partitionieren der Festplatte
- 8 LAN-Schnittstelle
- 9 LAN-Schnittstelle, Fortsetzung
- 10 Lokale Einstellungen: Am richtigen Ort
- 11 Netzwerk-Konfiguration
- 12 Netzwerk-Konfiguration, Fortsetzung
- 13 Netzwerk-Konfiguration, Fortsetzung
- 14 Root darf alles: Passwörter
- 15 Start aus eigener Kraft
- 16 Konfiguration über die Weboberfläche
- 17 Ab ins Internet! Fortsetzung
- 18 DHCP-Server
- 19 Client-PCs dauerhaft zuweisen
- 20 Ports weiterleiten
- 21 Dynamischer DNS
- 22
- 23 Das System überwachen
- 24 System-Status und Diagramme
- 25 Logdateien
- 26 Fazit: Alter Hardware neues Leben einhauchen
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22 - Proxy-Server
Ein Proxy-Server ist ein Zwischenspeicher für Webseiten. Der Webbrowser baut die Verbindung nicht direkt zum Ziel auf, sondern kontaktiert den Proxy und fragt an, welche Seite er haben möchte. Der Proxyserver wiederum schaut nach, ob er die Seite schon gespeichert hat und ob eine aktuellere Version im Internet vorliegt. Somit müssen nur neue Daten übers Internet geladen werden, alle anderen werden nur im lokalen Netzwerk übertragen. Gerade, wenn besonders viele Benutzer surfen, spart das eine große Menge an Bandbreite, zudem ist der Zugriff auf die meisten Webseiten deutlich schneller.
Bei den Proxy-Servern werden zwei Arten unterschieden: Der klassische Proxy-Server horcht auf einem bestimmten Port, meist 8080 oder 3128. Jeder Anwender muss diesen Proxy im Webbrowser manuell einstellen, wenn er ihn benutzen will, ansonsten surft er ohne Proxy. Der transparente Proxy-Server hingegen klinkt sich in jede HTTP-Verbindung ein, ohne dass irgendjemand etwas einstellen muss. Auch das Umgehen eines solchen Proxys ist nicht möglich, weshalb er gerne verwendet wird, um in größeren Firmen den Zugriff auf bestimmte Webseiten einzuschränken.
IPCop unterstützt beide Arten von Proxy-Servern, doch zunächst muss er aktiviert werden. Dies geschieht über die Option Services /Proxy .

Aufruf der Proxy-Seite
Es gibt für jede Schnittstelle die Möglichkeit, den Proxy zu aktivieren, daher heißt die Option für die grüne Schnittstelle Enabled on Green
. Wenn eine WLAN-Karte installiert ist, kann diese mit Enabled on Blue ebenfalls mit einem Proxy versehen werden. Der Haken der Transparent
- Einstellung macht den Proxy zum transparenten Server, in dem Fall wird der Proxy Port ignoriert. Ist die Einstellung nicht aktiv, muss der Server samt Port im Webbrowser eingestellt werden.

Festlegen der Proxy-Einstellungen im Microsoft Internet Explorer
Der Upstream Proxy ist der vom Internet-Provider angebotene Proxy. Nur wenn dieser benötigt wird, müssen hier Angaben gemacht werden, normalerweise bleiben die drei Textfelder leer.
Unter Cache Management werden Optionen zur Größe des Proxy-Zwischenspeichers festgelegt. Dieser befindet sich auf der Festplatte des Routers. Wir haben uns für eine Cache-Größe von 40 GB entschieden, die maximale Größe an Dateien, die zwischengespeichert sind, ist 32 MB. Eine Minimalgröße ist nicht festgelegt. Vorsicht ist beim Klicken auf den Save-Button geboten, wenn ein großer Cache eingestellt ist: Der Router reserviert den Speicher und die Weboberfläche reagiert in dieser Zeit nicht mehr. Da heißt es Ruhe bewahren.
Schlussendlich gibt es noch die Möglichkeit, die maximal zu übertragenden Daten zu begrenzen. Interessant ist das für Anwender, die über einen volumenbasierten Internetzugang verfügen - So entwickelt sich der Internetanschluss bei großen Downloads nicht zur Kostenfalle.
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Der Artikel wirft Fragen auf:
Eine sehr informative und umfangreiche Dokumentation, Großes lob an Daniel Schuhmann (aktualsierung einiger Punkte, die in den neueren versionen unterstützt werden ,sind sinvoll)