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Professioneller Internet-Router im Eigenbau
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Internet-Router im Eigenbau
- 2 – Benötigte Hardware
- 3 – Benötigte Hardware, Fortsetzung
- 4 – Wie viele Netzwerkkarten?
- 5 – Installation des Systems
- 6 – Booten von der Installations-CD, Fortsetzung
- 7 – Partitionieren der Festplatte
- 8 – LAN-Schnittstelle
- 9 – LAN-Schnittstelle, Fortsetzung
- 10 – Lokale Einstellungen: Am richtigen Ort
- 11 – Netzwerk-Konfiguration
- 12 – Netzwerk-Konfiguration, Fortsetzung
- 13 – Netzwerk-Konfiguration, Fortsetzung
- 14 – Root darf alles: Passwörter
- 15 – Start aus eigener Kraft
- 16 – Konfiguration über die Weboberfläche
- 17 – Ab ins Internet! Fortsetzung
- 18 – DHCP-Server
- 19 – Client-PCs dauerhaft zuweisen
- 20 – Ports weiterleiten
- 21 – Dynamischer DNS
- 22 – Proxy-Server
- 23 – Das System überwachen
- 24 – System-Status und Diagramme
- 25 – Logdateien
- 26 – Fazit: Alter Hardware neues Leben einhauchen
- 27 – Mehr zum Thema

Peter ist schon seit über fünf Jahren im Internet. Anfangs noch mit einem analogen Modem, später stieg er des höheren Upstreams wegen auf ISDN um. Als auch das zu langsam war, bestellte Peter einen DSL-Anschluss. Er verglich viele Tarife und entschied sich letztendlich für einen, bei dem schon ein DSL-Router mit dabei war. "Dann können meine Kinder auch direkt von ihren Rechnern ins Netz und es gibt nicht ständig Streit", dachte Peter. "Außerdem können wir dann endlich alle Rechner im Haus vernetzen".
Gesagt, getan: In der Folgezeit wurden immer mehr Meter Netzwerkkabel in Peters Haus verlegt. Jeder hatte nun seinen "eigenen" Internet-Zugang. Die ersten Wochen lief auch alles problemlos, doch dann passierte es immer öfter, dass die Verbindung zum Netz einfach weg war. Zwar wurde zunächst der Provider verdächtigt, doch als Peter seinen Rechner direkt anschloss, funktionierte die Internetverbindung tadellos. Das Problem schien also am Router zu liegen. In der Tat: Wenn von den Rechnern zu viele Daten aus dem Netz angefordert wurden, war der Router plötzlich überfordert und reagierte nicht mehr. Was nun?
Peter hat eine Idee: Warum nicht einfach einen Router selbst bauen? Da war doch noch ein alter Pentium 90 auf dem Dachboden, der schon ewig nicht mehr gebraucht wurde. Lässt sich ein solcher Rechner nicht als Router umfunktionieren?
Die Idee von Peter ist gar nicht so schlecht, denn ein selbst gebauter Router ist wesentlich flexibler, als ein Gerät von der Stange. Zudem hat so ein PC, auch wenn er schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, wesentlich mehr Dampf. Dadurch ist es möglich, dem Router weitere Aufgaben zu geben: Wie wäre es mit einem Webseiten-Cache, durch den sich häufig verwendete Webseiten schneller aufbauen? Oder ein Dienst, der automatisch IP-Adressen für die Rechner vergibt und einem so die lästige Konfiguration von Hand erspart? Wenn Sie sich jetzt sagen hören: "Ja, das hört sich gut an!", dann sollten Sie unbedingt weiter lesen, denn THG bietet Ihnen eine Bauanleitung für einen Eigenbau-Router, der keine Wünsche offen lässt und auch mit älterer Hardware locker zurechtkommt. Als Basis verwenden wir das Router-Betriebssystem IPCop, ein auf Linux basierendes System, das unter einer freien Lizenz kostenlos verfügbar ist. Der Begriff Linux sollte dabei keinesfalls abschreckend wirken, denn die Installation ist kinderleicht.
Der Artikel wirft Fragen auf:
Eine sehr informative und umfangreiche Dokumentation, Großes lob an Daniel Schuhmann (aktualsierung einiger Punkte, die in den neueren versionen unterstützt werden ,sind sinvoll)