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Interview mit Batterylife: Technik-Revolution oder Nepp?

18:00 - Donnerstag, 24. März 2005 von Frank Völkel
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1 - Interview

Die Batterylife-AG-Niederlassung Pegnitz bietet eine simple Folie an, die verlorene Kapazität von älteren Handy-, PDA- und Notebook-Akkus freisetzen soll. Wir sprachen mit der Geschäftsführerin Frau Marion Friedl.
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Es deutet auf Quacksalberei hin, was die deutsche Niederlassung der Batterylife AG aus dem schweizerischen Rebstein anbietet. Eine simple Folie, angebracht an Akkus von Handys, PDAs und Notebooks, soll verloren gegangene Kapazität älterer Exemplare zurückgewinnen. Das Unternehmen proklamiert eine Steigerung der Akkulaufzeit von bis zu 30 Prozent. Einzige Voraussetzung: Bei dem Energiespeicher muss es sich um einen Lithium-Ionen- oder Polymer-Akku handeln, der nicht mehr 100 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität aufweist. THG hatte im Münchner Labor bereits einige Versuche mit der Activator-Folie unternommen - ohne nachweisbares Ergebnis. Aus diesem Anlass baten wir um ein Interview mit der Geschäftsführerin des Unternehmens, Frau Marion Friedl.

Die eigentlichen Details und Testergebnisse von THG gibt es demnächst in einem gesonderten Artikel.

THG: Sie bieten neben der Batterylife-Folie auch ein neues Produkt an?


Die Geschäftsführerin von Batterylife - ehemals Elito-Electronic GmbH: Marion Friedl.
Friedl: Richtig. Wir haben zwei Firmen in Pegnitz. Einmal die Batterylife AG und dann die Elito-Electronic GmbH. Die letztgenannte wird im April 2005 immerhin 15 Jahre alt, wobei wir mit der Repräsentanz für Keytronic Keyboards angefangen haben. Später haben wir uns dann mit anderen Firmen zusammen getan - mit Plantronics zum Beispiel, die wir im Computerheadset-Bereich für Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. Das waren ausschließlich Vertriebsdienstleistungen. 1997 haben wir Epox in Deutschland gegründet und die Firma letztes Jahr an Taiwan verkauft.

Anfang 2005 haben wir unsere Firma neu ausgerichtet. Elito konzentriert sich jetzt noch auf die Firmen Keytronic, Plantronix und auf ein ganz neues Produkt, wo wir selbst als Hersteller auftreten. Dort arbeiten wir mit einem Wissenschaftler zusammen, so dass wir auf der Cebit die Bio-Photonen-Linse vorstellen konnten. Das ist ein Produkt, das es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Die Bio-Photonen-Technik wird jedes Jahr vom Staat gefördert, ist aber nicht weit verbreitet, mit Ausnahme der Lebensmittelindustrie.

Sehen sie, früher wurden Bananen in Klimakammern mit Chemikalien behandelt um zu reifen, wenn sie vom Schiff kamen. Der Trend geht dazu, mit Bio-Photonen zu arbeiten, weil man dann keine Chemikalien mehr braucht. Diese Linse, die wir jetzt auf den Markt gebracht haben, hat ein Top-10-Wissenschaftler der Welt entwickelt und sie bisher nicht vermarktet. Wir haben den Mann kennen gelernt und er hat gesagt, dass sie für die Computerbranche absolut geeignet sei. Die Bio-Photonen-Linse absorbiert nicht den Elektrosmog sondern harmonisiert ihn. Das muss man sich vorstellen wie einen CD-Rohling, der wenige Cent kostet und unbeschrieben ist. Und wenn der Rohling mit Software beschrieben ist, denn finden sich darauf Strukturen. Die Linse ist ein Stück Polycarbonat, das wird programmiert mit einem bestimmten Code - also mit Bio-Photonen - welcher elektromagnetische Wellen harmonisiert.

Jeder kennt die Situation: Man sitzt vor dem PC und bekommt Kopf- oder Venenschmerzen infolge des Elektrosmogs. Wenn man jetzt das Produkt auf dem PC, auf dem Notebook oder auf dem Fernseher anbringt, dann werden diese Wellen harmonisiert. Das heißt, die Strahlung wird nicht eliminiert, denn sie ist weiterhin da. Strahlung im Ursprung ist ein chaotischer Zustand. Dieser Zustand wird geordnet und dadurch ist er nicht mehr schädlich für den Körper. Demzufolge treten die Kopfschmerzen seltener auf. Wir haben diesem Wissenschaftler gesagt, dass die IT-Branche Beweise für die Funktion braucht. Ein praktisches Beispiel ist die elektrostatische Aufladung am Fernseher, die mit der Linse eliminiert wird.

Wir haben eine Dame in unserer Firma, die seit Jahren Probleme hat, am PC zu arbeiten. Sie hat sehr starke Krampfadern. Vor zwei Monaten haben wir in unserer Firma auf jeden PC so eine Linse gelegt, ohne die Mitarbeiter explizit darauf hinzuweisen. Daraufhin hatte die Kollegin in der Buchhaltung keine Schmerzen mehr. Das war für uns intern ein nachweisbarer Effekt. Herr Prof. Dr. Wolfgang Klimek von der Universität Karlsruhe hat früher in der Regierung selbst Fördergelder vergeben und darüber gibt es Abhandlungen. Es ist eine Missionarstätigkeit, weil das Bewusstsein in der Bevölkerung in dieser Richtung überhaupt nicht ausgebildet ist.


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