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Interview mit ScreenTek: Display- Austausch am Notebook
2 - Interview, Fortsetzung
THG: Für welche Art von Kunden sind Screentecs Produkte geeignet? Benötigt man Expertenwissen um ein defektes Notebook-Display auszutauschen?
Kevin: Wir richten uns mit unseren Angeboten im Prinzip an jeden Notebook-Besitzer, der sich Zeit, Ärger mit trägen Service-Abteilungen und nicht zu letzt Geld sparen will. Da wir und unsere Serviceabteilungen auf den Bereich LCD-Displays spezialisiert sind, bieten wir hier unserer Meinung nach die bessere und kostengünstigere Alternative.
Verhandlungen mit den Serviceabteilungen der Notebookhersteller gestalten sich nicht nur schwierig und langwierig. Oft hat der Hersteller auch das Display nicht auf Lager.
Um das defekte Display seines Notebooks auszutauschen, muss man definitiv kein Profi sein. Ein wenig technisches Geschick erweist sich aber als vorteilhaft
THG: Wie kann ein potentieller Kunde herausfinden, welches Ersatzdisplay er benötigt?
Kevin: Meist genügt es dass uns der Kunde mitteilt, welches Notebookmodell er besitzt. Weil die Notebookhersteller in ein und demselben Notebookmodell aber manchmal unterschiedlich konfektionierte Panels von verschiedenen Herstellern einsetzen, ist es je nach Gerät ab und an notwendig, dass uns der Kunde die Ersatzteil-Nummer mitteilt. Hierzu muss er das Display erstmal ausbauen, denn die Nummer ist in der Regel auf der Rückseite des Displays vermerkt.
Um das defekte Display seines Notebooks auszutauschen, muss man definitiv kein Profi sein. Ein wenig technisches Geschick erweist sich aber als vorteilhaft.
THG: Woher weiß der Kunde worauf er bei der De- bzw. Montage des Display zu achten hat???
Kevin: An Hand einer bebilderten, allgemeinen Schritt-für-Schritt-Anleitung auf unserer Firmenwebseite zeigen wir dem Anwender, wie das alte Display zu demontieren und der neue Bildschirm zu montieren ist. Vom Prinzip her unterscheidet sich der Montageprozess des Bildschirms bei den unterschiedlichen Notebooks jedoch nicht großartig. Für einige, wenige Notebook-Modelle bieten wir zudem spezifische Anleitungen, welche die Besonderheiten dieser Geräte berücksichtigen.
THG: Bieten Sie nur Ersatzdisplays für Notebooks von bekannten Markenherstellern wie z.B. Apple, Dell, HP, Lenovo oder Toshiba?
Kevin: Nein wir bieten ein weitaus größeres Portfolio. Das reicht von Bildschirmen für Notebooks der bereits genannten bekannten Marken bis hin zu Herstellern wie Asus, Alienware, ProStar, Sager oder auch Medion. Ich kann an dieser Stelle gar nicht alle aufzählen. Eine vollständige, ständig aktualisierte Liste aller Hersteller bzw. Notebook-Modelle für die wir Ersatz-Bildschirme anbieten, findet sich auf unserer Webseite.
THG: Ist es möglich ein Notebook mit einem Display aufzurüsten, das beispielsweise eine höhere Auflösung oder ein Glossy-Beschichtung bietet?
Kevin: Im Prinzip ist es möglich ein Display mit einer höheren Auflösung zu verwenden. Wir raten davon aber ab. Denn die Anschlusskabel im Innern des Notebooks sind nicht genormt wie bei einem Desktopdisplay. Wir können also nicht garantieren, dass das funktioniert. Außerdem muss der Grafikkarten-Treiber die höhere Auflösung unterstützen. Es gibt in diesem Fall also schon zwei große Unsicherheitsfaktoren.
Viel einfacher und problemlos gestaltet sich dagegen das Display-Upgrade mit einem Bildschirm der über eine Hochglanz-Beschichtung verfügt. Als Lohn erhält man eine deutlich knackigere, weil kontrastreicher Bilddarstellung und auch die Farben wirken deutlich kräftiger. Nicht zu vergessen ist der höhere Blickwinkel den ein High-Glossy-Bildschirm in der Regel bietet. In diesem Fall muss der Kunde auch nicht zwingend einen neuen Bildschirm kaufen. Er sendet uns einfach sein Standard-Display, welches wir gegen eine Gebühr von zirka $100 in ein High-Glossy-Produkt verwandeln.
THG: Wie viel Geld kann ein Kunde sparen, wenn er ein Display im Onlineshop bestellt und selbst montiert, anstatt das Notebook an den Kundeservice des Notebookherstellers zu schicken?
Kevin: Der Kunde kann eine Betrag sparen, der je nach Display und Hersteller im Bereich zwischen $100 - in einigen Einzelfällen- bei bis zu $1000 liegt. Zum Beispiel berechnet Lenovo dem Kunden für den Austausch eines 15"SXGA+ zirka $1400. Bei uns ist das Display dagegen für nur $455 erhältlich. A 15.4"-WXGA-Display für ein HP-Notebook kostet bei uns lediglich $425. In HP's Service-Center zahlen sie mit $811 eine gut neunzig Prozent höheren Preis. Wiederverkäufern und Notebook Reparaturshops bieten wir die Displays darüber hinaus zu Großhandelspreisen an.
THG: Warum sind die von ScreenTek Ltd. angebotenen Displays signifikant günstiger als die vom Hersteller angebotenen Bildschirme? Bietet ScrennTek Ltd. wirklich erstklassige Produkte an?
Kevin: In der Vergangenheit konnten Ersatz-Bildschirme nur vom Notebook-Hersteller selbst eingekauft werden. In der Folge gab es keine Preiswettbewerb und die Bildschirme waren deutlich teurer. Außerdem ist davon auszugehen, dass die Notebookhersteller die Preise für die Ersatzdisplays extra hoch ansetzen mit der Absicht den Kunden dahingehend zu beeinflussen, dass er gleich ein neues Notebook an Stelle nur eines Screens erwirbt. Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Die von uns angebotenen LCDs genügen denselben Qualitätsmaßstäben und unterscheiden sich auch technisch nicht vom so genannten "Originalzubehör" der Notebook-Anbieter.
Der Kunde kann eine Betrag sparen, der je nach Display und Notebook-Modell im Bereich zwischen mindestens $100 - in Einzelfällen- bei bis zu $1000 liegt.
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