Interview mit Vistaport: Brand im Notebook und Nachrüstakkus

09:20 - 03/10/2006 von Harald Thon
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Inhaltsverzeichnis
  • 1 – Konstantin Fröse, Channel Sales Manager bei Vistaport
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Zuerst erwischte es Dell, dann Apple und nun auch Toshiba. Die Rede ist von Rückrufaktionen für Notebook-Original-Akkus, welche auf Grund von technischen Mängeln eine hohe potentielle Gefahr darstellen, oder wie im Fall Toshiba "schlimmstenfalls lediglich" zum Datenverlust führen können. Hewlett Packard musste sich zuletzt im April 2006 derselben Problematik stellen.

Nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, haben Vertreter namhafter Notebook-Hersteller wie Dell und HP auf einem Treffen unter der Schirmherrschaft der Association Connecting Electronics Industries (IPC) beschlossen, eine Standard für den Herstellungsprozess und die Qualitätskontrolle von Lithium-Ionen-Batterie-Zellen zu entwickeln. Die Tatsache, dass quasi zeitgleich ein Notebook von Lenovo im Internationalen Flughafen von Los Angeles in Flammen aufging, zeigt dass wirklich Handlungsbedarf besteht.

Eines ist jedenfalls sicher. Die Vorkommnisse der letzten Wochen und Monate haben die Kunden massiv verunsichert. Zugleich werfen sie die Frage auf, ob Originalbatterien wirklich die bessere Wahl sind, oder ob man nicht vielleicht mit einem günstigeren Produkt eines "Drittherstellers" besser fährt.

THG hat nachgefragt und versucht im Gespräch mit Konstantin Fröse, seines Zeichens Channel Sales Manager von Vistaport, einem Hersteller von -nach eigenen Angaben - hochwertigen Notebook-Ersatzakkus, mehr über das Geschäft mit den portablen Energiespeichern zu erfahren.

THG: Die Marke Vistaport ist bislang in Deutschland noch kein Begriff. Wer oder was steckt hinter der Marke Vistaport und welche (Produkt-) Strategie verfolgt das Unternehmen?

Fröse: Vistaport ist die Handelsmarke unter welcher ein US-amerikanischer Hersteller hochwertige Notebook-Akku-Produkte in Europa vertreibt.

Das Unternehmen produziert Akkus aufgeteilt auf verschiedene, spezialisierte Entwicklungs- und Produktionsstätten weltweit und für die unterschiedlichsten industriellen Anwendungen.

Durch die konsequente Fokussierung auf Entwicklung und Produktion von wieder aufladbaren Batterien für den Einsatz in Mobilgeräten hat das Unternehmen über die Jahre überdurchschnittlich viel Know-How, und damit eine sehr hohe Kompetenz in Bezug auf die Herstellung von portablen Speichern elektrischer Energie entwickelt.

Deshalb fungiert das Familien-Unternehmen, dessen Wurzeln übrigens in China liegen und welches über eine lange Tradition verfügt, heute zu einem großen Teil als OEM-Lieferant für namhafte, weltweit tätige Anbieter von Batterien für mobile Anwendungen, welche die Produkte vor Ort unter eigenem Namen vertreiben.

Darum ist es auch Teil der Firmenstrategie, in den einzelnen Teil-Märkten selber nicht direkt präsent zu sein. Der Fokus auf Entwicklung und Produktion soll unbedingt beibehalten werden, um den Wissens-Vorsprung zu erhalten.

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