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Scheiben statt Bänder: Iomega REV

19:00 - 27/05/2004 von Patrick Schmid

Für die Präsentation des REV-Laufwerks Anfang April hat sich Iomega nicht lumpen lassen. Eigens zu diesem Anlass hat man Kunden, Geschäftspartner und Journalisten aus ganz Europa eingeladen, um den Anspruch des neuen Laufwerks unmissverständlich zu untermauern: Hier kommt ein Produkt, das Streamer-Lösungen im unteren und im mittleren Preissegment langfristig große Marktanteile abjagen soll.

Um dieses ehrgeizige Ziel erreichen zu können, musste ein schnelles, flexibles, zuverlässiges und kostengünstiges Produkt geschaffen werden. Bänder aller Art fielen damit kategorisch aus, zumal Iomega mit der Familie der ZIP-Laufwerke ohnehin am meisten Erfolg hatte.

Nachdem in den vergangenen Monaten vor allem optische Laufwerke von Iomega von sich reden machten, ist der Hoffnungsträger jetzt am Start: REV, ein Wechselplattensystem auf Basis einer 2,5 Zoll messenden Scheibe, speichert unkomprimiert 35 GB. Stutzig macht dabei jedoch die angegebene Maximalkapazität von 90 GB, der eine unrealistisch hohe Kompressionsrate zugrunde liegt. Leider ist das gang und gebe, denn die Konkurrenz im Streamer-Bereich ist keinen Deut besser.

REV ist das erste Produkt aus der Reihe von Rad-Produkten (Removable Rigid Disk), die im nächsten Jahr schon mit 90 GB, ab 2007 mit 180 GB und bis 2009 dann satte 360 GB Kapazität bei steigender Performance anbieten sollen. Im Herbst kommen interne Versionen für SCSI und Serial ATA, schon im August die externen Modelle für Firewire/1394. Ab sofort erhältlich sind ein Modell mit UltraATA sowie die Variante mit USB-2.0-Schnittstelle, die uns zum Test vorlag.

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