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iSCSI bietet sich auch für die Datensicherung an, denn Informationen lassen sich auf einfache Art und Weise auf ein anderes Laufwerk replizieren (auch über die Volumenschattenkopie von Windows), obwohl sich das Ziellaufwerk nicht unbedingt im Haus befinden muss. Ein Standort in einem Nebengebäude oder einer per Standleitung angebundenen Filiale ist ohne weiteres möglich. Auch ganz ordinär per DSL lässt sich eine iSCSI-Verbindung betreiben - je nach Einsatzzweck muss man mit der Bandbreite zurecht kommen.
An einer beliebigen Stelle des Firmennetzwerks können auch Geräte wie etwa Tape Libraries stehen. Der große Vorteil durch iSCSI liegt darin, dass klassische Backups nun auch leicht an anderem Ord stattfinden können - ein Vorteil, der nicht unterschätzt werden darf. Auch wenn der Ernstfall eintritt sind die Wiederherstellungsdaten, die per iSCSI gesichert wurden, innerhalb kürzester Zeit wieder zugänglich.
Die liebe Last mit iSCSI
Wird eine iSCSI-Lösung per Software umgesetzt, so trifft ordentlich Arbeit auf die Netzwerkkarte - diese Arbeitslast wird vom Treiber an die CPU delegiert, da gewöhnliche Netzwerkkarten keine Beschleunigungsfunktionalitäten bieten. SCSI arbeitet rein blockorientiert, Ethernet dagegen rein paketorientiert. Das Ein- und Auspacken von Blöcken in TCP-Pakete erfordert bei Gigabit Ethernet fast die komplette Rechenzeit eines modernen Systems (wenn nicht sogar ganze).
Hierfür wurden spezielle TOEs (TCP/IP Offload Engine) entwickelt, welche diese komplexen Operationen komplett auf einer iSCSI Netzwerkkarte verarbeiten. Daduch wird der Systemprozessor geschont und der Anwender bzw. das Serversystem kann seinen normalen Aufgaben nachgehen.
Wer ein leistungsfähige iSCSI-Umgebung aufzusetzen gedenkt, sollte von Softwarelösungen weitestgehend Abstand nehmen. Eine mögliche Lösung ist Adaptecs ASA-7211C sowie das Storage Array iSA 1500, die wir im folgenden vorstellen.
