
Nach der Installation von SANMelody steht in der Geräteverwaltung unter Datenspeicher ein SANMelody-Plugin zur Verfügung, in welchem freie Partitionen in virtuelle Volumes umgewandelt werden müssen.
Die 1998 gegründete Softwareschmiede DataCore beschäftigt sich mit Speichermanagement, Virtualisierung und Datenreplikation. Vor knapp einem Jahr stellte das Softwarehaus das Komplettpaket SANMelody vor, welches als SAN-Lösung fungiert. Dabei können beliebige Laufwerkspartitionen als iSCSI-Targets auf Windows-Rechnern eingebunden werden. Zwar kostet SANMelody mindestens 1.200 Dollar, es können dafür jedoch fast beliebige Rechner mit mindestens 512 MB RAM verwendet werden. Positiv ist weiterhin, dass DataCore keinen Windows Server vorschreibt - es darf also auch ein Windows XP sein. Einzig auf das .net-Framework kann nicht verzichtet werden.
Die über den Disk Manager angelegten Partitionen müssen jungfräulich sein, sprich weder Formatierung noch Laufwerksbuchstaben besitzen. Im Konfigurations-Plugin von SANMelody werden anhand dieser freien Partitionen so genannte virtuelle Volumes angelegt, die wiederum einem Application Server zugeteilt werden. Hinter einem Application Server verbergen sich Rechner, die auf die Speicherbereiche Zugriff haben sollen.
DataCore bietet vier verschiedene Basispakete an, die sich in Preis und Ausstattungsumfang unterscheiden. Während die kleinste Version einen Systemprozessor, acht Festplatten und zwei Netzwerkanschlüsse unterstützt, so bieten die besser ausgestatteten Versionen deutlich mehr - bis zu 320 Festplatten, 16 Netzwerkanschlüsse und vier Prozessoren. Dazu gibt's IP-Replikation, Snapshot-Funktionalität und Auto-Failover als Option. Die Anbindung per Fibre Channel ist bei allen Varianten außer der kleinsten möglich. Ausführliche Informationen über die Funktionsumfänge gibt es auf der Website von DataCore .

Über den Punkt "Storage Server" können verschiedene SANMelody-Systeme verwaltet werden. Hier werden auch die virtuellen Volumes angezeigt.

An dieser Stelle binden wir einen Applikationsserver ein, der auf die virtuellen Volumes Zugriff haben soll.

Als nächstes wird die zu verwendende Netzwerkschnittstelle (Channel) gewählt.


